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Bützower Zeitung

16. Dezember 2017 | 15:51 Uhr

Jürgenshagen : Ort der Begegnungen geschaffen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In Jürgenshagen spielen Kinder und treffen sich Erwachsene zum Austausch – in der dörflichen Atmosphäre des neuen Ortskerns

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2017 | 09:00 Uhr

Klein und Groß genießen zusammen das Leben – das war die Idee zum Ausbau des Ortskerns von Jürgenshagen. Vor einem Monat eröffnete der Spielplatz direkt im Herzen von Jürgenshagen und komplettierte das Ortszentrum. Bürgermeisterin Elfriede Schmidt zieht ein positives Fazit.

„Die Idee war, einen Platz als Begegnungsstätte zu errichten“, sagt Elfriede Schmidt. Darum sei er zwischen dem Gemeindezentrum, der Kapelle, dem Dorfladen mit Café und dem Seniorenwohnpark angelegt worden. Jung und Alt, Anwohner und Fremde sollen sich hier laut der Bürgermeisterin treffen und miteinander ins Gespräch kommen können.

Schon kurz nach der Eröffnung hatte Elfriede Schmidt dort ein schönes Erlebnis, als ein reisender Dudelsackspieler bei dem Café hielt. „Er kam gerade aus Schwaan, wir kamen ins Gespräch und er hat uns dann spontan ein kleines Konzert gegeben“, erzählt die Bürgermeisterin.

Zu dem Begegnungsort gehören das Café des Dorfladens und der neueröffnete Spielplatz mit seinen Gerüsten und Bänken. „Die Sitzgelegenheiten sind für ein gemütliches Picknick mit der Familie gedacht oder bieten Fahrradreisenden einen Platz zum Verweilen“, erklärt Elfriede Schmidt.

Insgesamt vier neue Spielgeräte wurden angeschafft. Eine Schaukel, ein Klettergerüst, ein Trampolin und eine Schaukelwippe. Die Kinder würden sie laut der Bürgermeisterin sehr gut annehmen. „Das Ziel der Kinder ist, sich immer selbst auszutesten, immer höher hinaus auf dem Kletterturm zu wollen oder sich beim Schaukeln gegenseitig zu messen“, so Elfriede Schmidt.

Der Spielplatz mit seinen Bänken ist auch für die Senioren des Ortes eine Bereicherung. „Die Bewohner des Seniorenparks machen hier ihre kleinen Spaziergänge, sitzen auf der Bank und schauen den Kindern beim Spielen zu oder kommen mit Anwohnern ins Gespräch“, sagt Elfriede Schmidt. So bieten sich verschiedene – generationsübergreifende – Möglichkeiten der Begegnung, sagt die Bürgermeisterin.

Die Arbeiten an dem Ort verliefen laut der Bürgermeisterin reibungslos. Zwar habe es ein höheres Verkehrsaufkommen durch die Baufahrzeuge und gleichzeitig arbeitende Landmaschinen gegeben, durch gegenseitige Rücksichtnahme sei aber auch das kein Problem gewesen. Darum konnte der Spielplatz – Gesamtbaukosten 50  000 Euro – auch zeitig eröffnet werden. „Alle Termine wurden fristgerecht abgearbeitet“, so die Bürgermeisterin.

Kleine Restarbeiten sind noch zu erledigen. Dazu zählt das geplante Pflanzen einer Hecke im Herbst. „Außerdem soll im Frühjahr 2018 ein kleiner Weidendom entstehen“, sagt Elfriede Schmidt.

Der Begegnungsort ist fast fertig. „Ein Problem müssen wir aber noch lösen“, sagt Elfriede Schmidt. Die vier großen Linden, die direkt neben dem Spielplatz stehen, werfen viel totes Holz ab, so die Bürgermeisterin. „Sie sollen keinesfalls abgenommen werden. Aber wir müssen ordnungserhaltend eingreifen.“ Schließlich wolle sie das Risiko herabfallender Äste mindern.

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