Rühn : „Ohne Fasching geht es nicht“

Immer wieder ein toll anzusehen: Der Auftritt der Tanzgarde des Kulturvereins Rühn
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Immer wieder ein toll anzusehen: Der Auftritt der Tanzgarde des Kulturvereins Rühn

Als Funkenmariechen begann Madlen Adamczyk beim Rühner Fasching. Heute ist die Schwaanerin Vorsitzende des Kulturvereins.

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25. Februar 2018, 20:00 Uhr

Einmal mehr herrschte am zurückliegenden Wochenende Ausnahmezustand in der Sporthalle in Rühn. Der Kulturverein hatte zum Fasching für Jung und Alt eingeladen. Es war für die Rühner eine Jubiläumsausgabe. Denn das bunte Treiben mit einem bunt kostümierten Publikum, mit Showtänzen, Musik und Sketchen gibt es seit 20 Jahren. Von Anfang an mit dabei ist unter anderem Madlen Adamczyk, die in Rühn aufgewachsen ist, aber heute in Schwaan wohnt.

Sie selbst war vor zwei Jahrzehnten gerade einmal acht Jahre alt und gehörte zu den Funkenmariechen, erzählt Madlen Adamczyk. Ihre Mutter Gudrun Adamczyk zählte Mitte der 1990er-Jahre zu den Mitgliedern, die den Kulturverein und den Fasching aus der Taufe hoben. Über zehn Jahre lang war Anke Jankowski Vorsitzende. „Ich war es zwölf Jahre. Doch beruflich geht es jetzt nicht mehr“, erzählt Anke Jankowski, die aber dennoch beim Fasching kräftig mitmacht. Gudrun Adamczyk folgte ihr als Vorsitzende. Seit zwei Jahren ist nun Madlen Adamczyk die Chefin des Vereins. „Ohne Fasching geht es einfach nicht“, antwortet sie auf die Frage nach dem Warum. Das ist es wohl auch, was die vielen Mitwirkenden umtreibt. Denn einmal mehr überzeugten die Akteure mit einem furiosen Programm. Da sind unter anderem die vielen Tänzerinnen – die ganz jungen ebenso wie die großen – mit ihrer Show. Herrlich die Sketche. Da wird zum Beispiel die Gesundheitspolitik auf die Schippe genommen und die Bedeutung des Klosters für Rühn. Herrlich der Ausflug der „Nonnen in die Bischofstadt Bützow“ und die Anspielungen auf die aktuellen Entwicklungen in der Warnowstadt. Texte, die vor allem aus der Feder von Ulrike Keindl stammen. Auch sie ist von Anfang an beim Fasching mit dabei.

 

„Die Tänzerinnen üben das ganze Jahr über. Mit der Vorbereitung des Programms beginnen wir etwa sechs Monate vorher“, erzählt Madlen Adamczyk. Und dazu gehören auch die vielen Helfer, die beim Nähen der Kostüme und dem Bau der Bühnenbilder mit anpacken. Sie alle wurden am Wochenende am Ende des Programms gefeiert. Für den Auftritt in diesem Jahr und für die stimmungsvollen Abende der vergangenen 20 Jahre.

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