20 Fragen : Ohne Buch nicht aus dem Haus

Eleonore Pahlke arbeitet in der Schwaaner Kunstmühle.
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Eleonore Pahlke arbeitet in der Schwaaner Kunstmühle.

Eleonore Pahlke liebt Literatur und würde gern den Autor Stephen King persönlich treffen

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18. Juni 2016, 05:00 Uhr

Eleonore Pahlke ist eine feste Größe in der Schwaaner Kunstmühle und nicht mehr wegzudenken aus dem Museum. Die 59-Jährige ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und ist gelernte Werbeberaterin. „Ich liebe alles rund um die Werbung. Ich brenne gern für eine Sache und in der Kunstmühle darf ich agieren, denn jede Ausstellung braucht ein zugeschnittenes Konzept mit neuen Ideen und speziellen Ausführungen“, sagt Pahlke über ihre Arbeit. „Privat bin ich gern zu Fuß unterwegs. Ganz nach Johann Wolfgang von Goethe ’Nur wo du zu Fuß warst bist du auch wirklich gewesen’ zieht es mich ins Grüne, ob vor der Haustür oder in die Berge.“ Darüber hinaus sind Bücher schon seit Kindestagen ihre Leidenschaft. „Sie bieten viel Raum für Fantasie und Kreativität.“ So begann ihre Passion bereits in der Grundschule, später war sie ihm Bücherclub und schließlich war die Bibliothek regelmäßiger Treffpunkt. „Heute gehe ich fast nie ohne Hörbuch aus dem Haus. Ob im Auto, der Bahn oder bei der Hausarbeit, Literatur ist mein ständiger Begleiter.“ SVZ-Redakteurin Christina Milbrandt stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Unter dem Kirschbaum in unserem Innenhof. Dort sitze ich gern und lasse den Tag ausklingen.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Weniger Verwaltungshürden und bürgernahe, schnellere Entscheidungen, mehr miteinander und „yes, we can“, statt „no way“.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn es passt, bin ich gern im Museum unterwegs und unterhalte mich mit Besuchern. Mecklenburg-Vorpommern ist ein gern gesehenes Urlaubsland und Kunst ist dabei ein verbindendes und spannendes Gesprächsthema.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe mit 14 Jahren in einer Eisdiele gejobbt und Tische abgeräumt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ein kleines Kofferradio der Marke „Stern Radio“ war damals mein Traum. Und, ich habe ihn mir erfüllt.
Was würden Sie gerne können?
Ein Instrument spielen, denn Musik ist für mich voller Magie.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit, man erkennt sie an der „Nasenspitze“.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen Witz, den mir meine Mutter am Telefon erzählte. Dank eines netten Fahrers vom Lieferservice, gehen bei ihr die lustigen Geschichten nicht aus.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Nach 22 Uhr einen Rieseneisbecher gegessen. Sünde pur, aber sehr lecker...
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Keine bestimmte Person. Mich faszinieren die stillen Helden im Alltag. Menschen, die einfach da sind und anpacken.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Jojo Moyes, Ein ganzes halbes Jahr. Lesestoff voller Humor und Tragik und der Frage nach der Selbstbestimmung über das eigenen Leben.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Fernsehen wird allgemein überbewertet, aber wenn ich fernsehe, dann gern eine Talkrunde mit Gästen, die etwas Spannendes aus dem Leben zu erzählen haben.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Sportveranstaltungen sind eher mein Ding, ich war als Teenager mal Leistungssportler in einem Volleyballteam.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Die Moderatorin Bettina Böttinger, den Synchronsprecher David Nathan oder den Autor Stephen King.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Nationalität spielt beim Kochen keine wesentliche Rolle. In einem fremden Land esse ich gern die typischen Spezialitäten aber am eigenen Herd gibt’s gern Gerichte mit frischen und natürlichen Zutaten aus der Region. Hier füge ich dann gern einen Hauch „internationale Küche“ bei.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„The First Cut Is the Deepest“, von Cat Stevens, der Abschlusstitel der Discorunde August 1975. Danach tanzen mein Mann und ich auch heute noch gern. Vorzugsweise in der Küche.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Meinen ersten, roten Holzroller. Ich war fünf Jahre alt und bekam ihn als Geschenk von meiner Oma Susi. Sie war eine sehr bemerkenswerte Frau mit einem großen Herzen und immer für uns Enkelkinder da.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Norwegen bis an die Spitze bereisen und die Faszination des Polarlichts erleben.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Neugierig bleiben und Reisen, denn „Weltanschauung kommt von Welt anschauen“ und damit bleibt man offen für alles und jeden.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Meine Kandidatin ist Ina Blank aus Schwaan. Sie ist ja nicht nur Vorsitzende des Vereins „Bürger für Schwaan“ sondern überhaupt eine sehr engagierte, taffe Frau. Sie hat einen schweren Stand in Schwaan, da die Nähe zum Bürgermeister und die Zusammenarbeit sich sehr schwierig gestalten.






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