Schwaan : Nicht nur Spitzwegs Kunst lockt

Lisa Jürß spricht über das Bild „Kornmadl“ von Hans von Hayek.  Fotos: Christian Menzel
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Lisa Jürß spricht über das Bild „Kornmadl“ von Hans von Hayek. Fotos: Christian Menzel

Großes Interesse an Dachauer Malern: Kunsthistorikerin Lisa Jürß führte durch Sommerausstellung der Kunstmühle

svz.de von
28. Juli 2014, 16:57 Uhr

Großer Andrang am Sonntag in der Schwaaner Kunstmühle. Fast 50 Besucher waren gekommen, um sich von der Schwaaner Kunsthistorikerin Lisa Jürß durch die Ausstellung „Dachau. Eine Bayerische Künstlerkolonie zu Gast in Schwaan“ führen zu lassen. Mit der Präsentation von Werken aus der vor den Toren Münchens gelegenen Künstlerkolonie erwiderten die Bayern einen Besuch der Mecklenburger vor zwei Jahren.

Die umfangreiche Sammlung von 47 Gemälden, 17 Grafiken sowie zahlreichen Skizzen und Fotos, die aus Dachau kamen, hatte die Schwaaner zum Umbau veranlasst. Während nun die Werke von Franz Bunke als Gründer der Schwaaner Kolonie im Erdgeschoss und die seiner Schüler, unter anderem Rudolf Bartels, im zweiten Obergeschoss gezeigt werden, ist die viel Raum bietende erste Etage den Bayern vorbehalten. Vor dem Bild „Reisigsammlerin“ von Arthur Langhammer empfing Lisa Jürß ihre Gäste. Die Schwaanerin, selbst Malerin, entwarf ein faszinierendes Bild der Dachauer Künstlerkolonie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts:

In der Blütezeit um 1880 hatten fast 200 Maler den damals 5000 Einwohner zählenden Ort pro Jahr heimgesucht. Jürß schilderte die Arbeit der Malbuben und -mädels, die den Künstlern ihre Utensilien in die Landschaft nachtrugen.

Und was außerdem damals so in Dachau Mode war und warum viele der Bilder so dunkle Farben haben, lesen Sie in der Bützower Lokalausgabe der Schweriner Volkszeitung vom 29. Juli und im ePaper.



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