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Bützower Zeitung

21. November 2017 | 13:09 Uhr

Bützow : Neues TSF für Vorbecker Wehr

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Gemeindevertreter haben Haushalt für 2017 beschlossen – darin enthalten ist ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die Blauröcke

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Ohne großes Murren haben die Gemeindevertreter von Vorbeck auf ihrer jüngsten Sitzung den Haushalt für das Haushaltsjahr 2017 beschlossen. „Er ist durch, wie wir ihn vorbereitet hatten“, erklärt Bürgermeisterin Julia Grabowski. Was vor allem die Feuerwehrmänner aus Vorbeck/Kambs freuen wird: Im Haushalt ist ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) vorgesehen. Laut Grabowski wird das höchste Zeit, das jetzige Fahrzeug sei über 20 Jahre alt und „das Alte vom Alten“.

„25 Jahre“, sagt Wehrführer Frank Thalheim. So alt sei das TSF, das derzeit im Gerätehaus der Wehr Vorbeck/Kambs steht. Und Wasser lässt sich derzeit auch nicht an Bord führen. Eine Neuanschaffung ist „sehr nötig“, so Thalheim, der sich sehr darüber freut, dass ein neues TSF im Haushalt enthalten ist.

Dafür gilt es jedoch, zu sparen. Das mahnte die Kämmerei bei der Sitzung an. Das neue Fahrzeug wurde mit 90 000 Euro veranschlagt. 55  000 Euro davon muss die Gemeinde aufbringen, 35 000 Euro sollen aus Fördermitteln kommen. Der Antrag auf die Bezuschussung soll nun gestellt werden. Denn Grabowski vermutet, dass im kommenden Jahr keine Förderungen dieser Hinsicht fließen könnten.

Die Kameraden dürfen sich übrigens nicht zu früh freuen, denn allzu schnell werden sie ihr neues TSF nicht beziehen können. „Bis das alles ins Laufen kommt und der Wagen dann hier ist, wird es wohl schon 2018 sein“, sagt die Bürgermeisterin. Das ist auch Frank Thalheim bewusst, der sogar noch etwas Skepsis an den Tag legt. „Wir müssen abwarten, ob wir überhaupt Fördermittel bekommen. Übrigens: Die Kameraden bemühen sich laut Thalheim seit Jahren um ein neues Einsatzfahrzeug, „vorher haben wir kein Gehör gefunden“.

Die Einsparungen, die für die Neubeschaffung nötig sind, sind indes ebenfalls für den Haushalt 2018 eingeplant. „Aber wir arbeiten jetzt schon darauf hin“, so Julia Grabowski. Potenzial dafür könne möglicherweise das Flurneuordnungsverfahren bieten, in dem auch die Dorferneuerung erfasst ist.

Trotz aller Sparbemühungen waren sich die Gemeindevertreter aber einig, dass die Kultur vor Ort nicht zu kurz kommen dürfe. Beispiel: Die Kosten für den DJ beim Dorffest werden von der Gemeinde getragen.

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