Bützow : Neues Dach für das Magazin des Krummen Hauses

Mitarbeiter der Dachdeckerfirma Pahl aus Tarnow sorgten jetzt für eine neues Dach auf dem Magazin des Krummen Hauses.
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Mitarbeiter der Dachdeckerfirma Pahl aus Tarnow sorgten jetzt für eine neues Dach auf dem Magazin des Krummen Hauses.

Diskussion über vakante Stelle im Museum/Bibliothek und Mehrstunden im Bereich Kasse/Innere Vollstreckung

svz.de von
11. Dezember 2013, 19:36 Uhr

Kräftig gebaut wurde in den zurückliegenden Tagen am Dach des Magazins hinter dem Krummen Haus. „Wir haben dort all die Sachen archiviert, die wir gegenwärtig in der aktuellen Ausstellung nicht zeigen können. Sie sind aber dennoch wichtig“, sagt Sabine Prescher vom Krummen Haus. Immer wieder habe es in den zurückliegenden Jahren dort hineingeregnet. Deshalb nahm die Stadt jetzt rund 11 000 Euro in die Hand, um eine dauerhafte Lösung zu schaffen.

Eine solche gibt es noch nicht, was das Personal betrifft. Laut Entwurf des Doppelhaushaltes 2014/15 sollte eine Planstelle, die im Frühjahr kommenden Jahres frei wird, nicht mehr neu besetzt werden. Das heißt, sie sollte mit einem Sperrvermerk versehen werden. Angestrebt wurde vielmehr die Halbtagsstelle über den zweiten Arbeitsmarkt (Bürgerarbeit) neu zu besetzen.

Die CDU wollte das so nicht stehen lassen. Sie forderte, den Sperrvermerk herauszunehmen. Im Gegenzug stellte Fraktionschef Frank Schröder den Antrag, die geplante Stundenerhöhung für eine bisherige Halbtagsstelle der Kämmerei nicht umzusetzen. Sicherlich sei durch eine andere Organisation innerhalb der Verwaltung möglich, Zeit für diese Aufgaben freizumachen. Zur Not „müsse dann auch mal was liegen bleiben“. Kämmerin Antje Laabs mahnte an, dass angesichts der „Komplexität“ und der Vielfalt der Aufgaben im Finanzwesen, die Stundenerhöhung unumgänglich sei.

So stand die CDU dann auch alleine da, konnte ihren Antrag nicht durchsetzen. Jedoch erhielt sie Unterstützung von der Linken im Bezug auf den Sperrvermerk für die vakante Stelle im Krummen Haus. „Man sollte den Sperrvermerk rausnehmen und schauen, ob es über die Bürgerarbeit machbar ist“, so Manfred Salow. Man müsse die Stelle ja nicht gleich neu besetzen.

Mit zwölf Ja-Stimmen bei sechs Enthaltungen (UBB/SPD) wurde der Sperrvermerk aus dem Haushaltsentwurf gestrichen.

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