Jürgenshagen : Neues Ausflugsziel ist in Planung

Auf dieser Grünfläche in Jürgenshagen soll ein „Garten der Generationen“ entstehen. Für die Realisierung hofft Bürgermeisterin Elfriede Schmidt auf Fördermittel vom Landkreis.
Auf dieser Grünfläche in Jürgenshagen soll ein „Garten der Generationen“ entstehen. Für die Realisierung hofft Bürgermeisterin Elfriede Schmidt auf Fördermittel vom Landkreis.

Freie Grünfläche in Jürgenshagen wird zum „Garten der Generationen“ umgestaltet / Gemeinde wartet auf Fördergelder vom Landkreis

svz.de von
12. November 2015, 10:00 Uhr

Noch ist auf der Grünfläche neben der Kindertagesstätte bis auf ein paar Sträuchern nichts zu erkennen – doch das soll sich ändern. In der vergangenen Gemeindesitzung beschlossen die Vertreter, auf besagter Fläche einen „Garten der Generationen“ anzulegen. „Die Anträge auf Fördermittel beim Landkreis sind gestellt, nun müssen wir warten“, sagt Elfriede Schmidt, Bürgermeisterin der Gemeinde Jürgenshagen.

Die Fläche soll den Bürgern, Besuchern und Touristen als Ausflugsziel und Erholungsort dienen. Auf dem Platz sollen etwa 15 Bäume gepflanzt werden. „Das sollen Bäume sein, die alle einmal als ,Baum des Jahres’ ausgezeichnet wurden“, sagt Schmidt. Versehen mit einem Informationsschild können sich Besucher Wissenswertes zu der jeweiligen Baumart aneignen. Unter den Pflanzen sollen neben Obstbäumen auch Beerensträucher zu finden sein. Besucher können sich dann ihr Obst selbst pflücken. Außerdem werde in dem Garten eine Wildwiese angelegt. Dort wachsen dann Kräuter und Blumen wie Hirtentäschel, Breit- und Spitzwegerich oder Hahnenfuß.

Die Pflege der bepflanzten Grünfläche übernehmen die Gemeindemitglieder selbst.

„Vor dem Garten werden Parkmöglichkeiten für Auto und Fahrrad geschaffen. Außerdem wollen wir Ruhebänke kaufen“, sagt Schmidt. Zusätzlich zu einem Informationsschild über die Gemeinden, das im Rahmen des Info-Direkt-Projektes entstehe, sollen Besucher einen Feldstein mit dem Wappen der Gemeinde darauf bestaunen können.

Die Planungen für den Garten laufen bereits seit zwei Jahren. „In den letzten eineinhalb Jahren haben wir nur Anträge gestellt und abgegeben. Bisher sind noch keine Gelder geflossen“, sagt Schmidt. Die Bürgermeisterin wartet auf den Erhalt von Fördermitteln, die aus dem LEADER-Programm (Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur innovativen Entwicklung des ländlichen Raums) fließen sollen.

Die Umsetzung des Gartens der Generationen koste insgesamt etwa 8500 Euro, so die Bürgermeisterin. Der Eigenanteil für die Gemeinde belaufe sich auf 20 Prozent. „Wenn wir die Fördergelder nicht bekommen, müssen wir uns etwas einfallen Lassen. Denn das Projekt wird auf jeden Fall realisiert“, sagt Schmidt.

Auf die Umsetzung müssen die Jürgenshagener noch bis zur nächsten Pflanzperiode im Frühjahr warten.

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