Bernitt/kurzen Trechow : Neuer Windpark bei Bernitt wächst

Da haben mehrere Männer gut zu tun: Der Generator wird vor Ort angeliefert.
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Da haben mehrere Männer gut zu tun: Der Generator wird vor Ort angeliefert.

Zwölf Windkraftanlagen entstehen. Mit 186 Meternsind es fast die höchsten Windräder. Die Inbetriebnahme der ersten „Wind-Spargel“ wird im September sein.

svz.de von
31. Juli 2014, 17:08 Uhr

Zwischen wogenden Kornfeldern wachsen sie von Tag zu Tag ein Stück weiter empor, die riesigen Windkraftanlagen in dem neuen Windpark zwischen Bernitt und Kurzen Trechow.

Mit einer Nabenhöhe von 135 Metern, einem Rotordurchmesser von 101 Metern und einer Gesamthöhe von 186 Metern bis zur obersten Flügelspitze werden es mit die größten Windräder sein, die es in unserer Region gibt. „Größere stehen nur noch in Hohen Luckow und eines in Siemitz“, sagt Heinz Memken, geschäftsführender Gesellschafter der MBBF Windparkplanung GmbH und Co. KG mit Sitz in Steinhagen.

In dem 220 Hektar großen Eignungsgebiet zwischen Bernitt und Kurzen Trechow sollen bis Ende dieses Jahres 12 Windkraftanlagen besagter Größe entstehen.

Gebaut werden sie durch eine Planungsgemeinschaft, die aus mehreren Landwirten der Region sowie einem auswärtigen Unternehmen und der Wemag besteht. Vier der 12 Anlagen baut die MBBF Steinhagen.

„Insgesamt können auf der Fläche bis zu 25 Windkraftanlagen entstehen“, so Memken. Jetzt gehe es erstmal darum, die laufenden Projekte fertig zu stellen. Doch sei für acht weitere Anlagen die Baugenehmigung beantragt.

Von den jetzigen vier Anlagen der MBBF sind drei schon bis zur Hälfte hochgezogen. „Wir sind bisher am weitesten“, meint Memken. An einem der Windräder wurde am Mittwoch sogar schon damit begonnen, vor Ort die Nabe und deren Außengehäuse zusammen zu bauen, an die dann später die vier riesigen Rotorblätter montiert werden. Damit deren Transport auf die Baustelle mit den fast 75 Metern langen Lkw überhaupt möglich ist, wird demnächst die Kurve von der Landesstraße 11 zur Baustraße erweitert. „Der Transport der Rotorblätter erfolgt in der Nacht, weil dann die Straße frei ist“, sagt Uwe Kosfelder von der Bau- und Projektleitung beim MBBF.

Mit den immer größer werdenden Windkrafträdern vervielfacht sich auch deren Leistung.

„Die 12 Anlagen werden etwa 100 Millionen kw/h im Jahr produzieren. Damit könnte man 25 000 Haushalte im Jahr versorgen“, überschlägt Heinz Memken. Das erste Windkraftrad seines Unternehmens bei Bernitt soll Mitte September den ersten Strom ins Wemag-Netz einspeisen.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der Bützower Lokalausgabe der Schweriner Volkszeitung vom 1. August und im ePaper.

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