Kurzen Trechow : Neuen Steg am Abend gefeiert

Hatten viel zu tun, bis der neue Steg fertig war: Matthias Reimann, Stephan Jager sowie Harry und Frank Görn (v.l.).  Fotos: Raba
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Hatten viel zu tun, bis der neue Steg fertig war: Matthias Reimann, Stephan Jager sowie Harry und Frank Görn (v.l.).

Zweiter Arbeitseinsatz und drittes Sommerfest der Mitglieder des Angelvereins „Gut Fang“ Kurzen Trechow

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14. August 2016, 21:00 Uhr

Hammerschläge und das Kreischen einer Motorsäge hallen über den See in Kurzen Trechow. Von Wochenendruhe ist an diesem Morgen nichts zu spüren. Mitglieder des Angelvereins „Gut Fang“ Kurzen Trechow haben anderes im Sinn. Einer der Angelstege an ihrem Heimatgewässer ist morsch, muss unbedingt erneuert werden.

„Es ist unser zweiter Arbeitseinsatz in diesem Jahr“, erzählt Vera Eichstädt vom Vereinsvorstand. Bereits im Frühjahr hätten sie einen anderen Steg wieder in Schuss gebracht. „Das ist einfach so. Jedes Jahr sind ein oder zwei Stege fällig, wenn es geht. Das hat natürlich auch etwas mit Material und Geld zu tun“, so Eichstädt.

Vereinsvorsitzender Bernd Brause freut sich, dass trotz Ferien- und Urlaubszeit doch so viele Mitglieder gekommen sind. „Wir sind ja ein kleiner Verein“, so Brause. Es seien aber auch nicht so viele, dass sich die Stegbauer gegenseitig auf den Füßen stehen, ergänzt Vera Eichstädt.

Stück für Stück werden die alten morschen Bretter demontiert. Immer darauf bedacht, dass keiner ins Wasser fällt. Denn die Oberfläche des schmalen Weges aus Holz, der zum Steg führt, ist rutschig. Auch Jonas Heise packt mit an. Er sei immer mit dabei, helfe wo er kann, sagt Vera Eichstädt. „Es ist ein wenig Abwechslung“, erklärt der 13-Jährige, der selbst auch gerne angelt. Dass sich auch Kinder für den Angelsport interessieren, freut den Vereinsvorstand. „Denn auch uns fehlt der Nachwuchs“, sagt Bernd Brause.

Mittlerweile sind die alten Bretter und Pfähle entfernt. Matthias Reimann, im Verein für den Stege- und Wegebau verantwortlich, sagt an, was an neuem Material und in welcher Abmessung benötigt wird. Schnell wird klar, der Steg muss von Grund auf erneuert werden. Also sind zunächst 3,50 Meter lange Pfähle in den Grund des Sees zu rammen. Dann können die neuen Bretter zugeschnitten, verlegt und mit Nägeln befestigt werden. Es geht schon auf die Mittagszeit zu, als sich die Arbeiten dem Ende nähern. Auch ein Handlauf sollte angebracht werden. „Das müssen wir später machen, dafür reicht heute das Material nicht mehr“, erklärt Reimann. Dennoch waren am Ende alle zufrieden und konnten so zum zweiten Teil des Tages übergehen.

Denn nach einer kurzen Erholungspause ging es für die Vereinsmitglieder am Abend mit ihrem Sommerfest weiter. Das feierten sie zum dritten Mal als kleines Dorffest. „Das machen wir zusammen mit den Volleyballern, die sich hier regelmäßig treffen“, erklärt Vera Eichstädt. Und während die einen am Netz um Punkte kämpfen, bereiten die Angler den Grill vor, für den gemeinsamen gemütlichen Ausklang des ereignisreichen Tages.

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