Radwege : Neue Wege für Pedalritter

Hier, zwischen Plaaz und Diekhof, gibt es inzwischen den lang ersehnten Radweg. Noch in diesem Jahr kann auf eine Verbindung von Güstrow nach Glasewitz und zur A19 gehofft werden. Dann fehlte auf dieser Route nur noch der kleine Abschnitt zwischen A19 und Abzweig Zapkendorf.
Hier, zwischen Plaaz und Diekhof, gibt es inzwischen den lang ersehnten Radweg. Noch in diesem Jahr kann auf eine Verbindung von Güstrow nach Glasewitz und zur A19 gehofft werden. Dann fehlte auf dieser Route nur noch der kleine Abschnitt zwischen A19 und Abzweig Zapkendorf.

Land hat fünf Radwege im Landkreis Rostock für aktuelle Förderperiode berücksichtigt / Radwegekonzept wird derzeit erarbeitet

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22. März 2016, 09:00 Uhr

Knapp zehn Kilometer Radwege entlang verschiedener Landesstraßen sollen im Landkreis Rostock neu entstehen. Dabei geht es vor allem darum vorhandene Wege für Pedalritter fort- oder zusammenzuführen.

Fünf Maßnahmen stehen auf der Prioritätenliste des Landkreises für die Förderperiode bis Ende 2016. Berücksichtigt wurden unter anderem um die Landesstraße 14 zwischen Güstrow und Glasewitz sowie zwischen Glasewitz und der Anschlussstelle der A19 bei Glasewitz. An der Landesstraße 10 sollen die Abschnitte zwischen Satow und Heiligenhagen sowie zwischen Heiligenhagen und Anna Luisenhof einen Radweg erhalten. Die Region Bützow und Schwaan profitieren von den neuen Radwegen also zunächst nicht.

Grundlage ist das Lückenschlussprogramm der Landesregierung. Das hat sich zum Ziel gesetzt „Wegeverbindungen zu den und zwischen den zentralen Orten zu ermitteln“, erklärt Kreissprecher Michael Fengler. Bei der Auswahl der Baumaßnahmen gelten verschiedene Kriterien. So sollte der neue Radweg schon vorhandene Radwege „im Gesamtnetz des Landes“ verbinden. Auch das Verkehrsaufkommen spielt eine entscheidende Rolle. So müssen mindestens 2500 Fahrzeuge am Tag auf der jeweiligen Landesstraße unterwegs sein.

Vor zwei Jahren wurden den Landkreisen eine Vorschlagsliste für das Lückenschlussprogramm übergeben. Diese sei dann von den Kreistagen beraten und das Ergebnis dem Ministerium mitgeteilt worden. Daraufhin hat das Ministerium die fünf Maßnahmen für die erste Förderperiode bestätigt.


Zweite Förderperiode beginnt 2017


Parallel dazu wurden die Ämter für Raumordnung und die Planungsverbände aufgerufen, ein Radwegekonzept für die Region zu erarbeiten. „Derzeit befindet sich der Entwurf in der Überarbeitung, da in der Zwischenzeit vielfach neue Wegeverbindungen, welche für den Radverkehr geeignet sind, hinzugekommen sind“, erklärt Fengler. Das betrifft im Kreisgebiet beispielsweise die Landesstraße 14 zwischen Plaaz und Diekhof.

Aufgrund einer Vielzahl von Wegen, die in der ersten Förderperiode Priorität erfahren haben, rechnet Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes Stralsund, damit, dass andere Projekte erst später begonnen werden können. Beispielsweise hatte der Landkreis die Fortführung des Radweges zwischen Schwaan und Ziesendorf für die zweite Förderperiode ab 2017 auf Platz drei der Prioritätenliste gesetzt. Doch Sendrowski rechnet damit, dass mit den Planungen dafür nicht vor 2018 begonnen werden kann.

Unabhängig vom Lückenschlussprogramm des Landes plant der Landkreis eigene Maßnahmen an seinen Straßen. Dazu gehört unter anderem die Weiterführung des Radweges an der Kreisstraße 12 und in der Ortsdurchfahrt Bützow. Dieser Radweg ist Bestandteil der kompletten Sanierung der Kreisstraße von Bützow in Richtung Rühn. Mit dem ersten Bauabschnitt soll bekanntlich 2017 begonnen werden.

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