Bützow : Neue Toiletten für die Vierbeiner

Stefan Kraak (links) und Ricardo Pinkow vom Bauhof brachten in den vergangenen Tagen neue Hundetoiletten und Tütenspender im Stadtgebiet an.
Stefan Kraak (links) und Ricardo Pinkow vom Bauhof brachten in den vergangenen Tagen neue Hundetoiletten und Tütenspender im Stadtgebiet an.

Der Bauhof stockt die Tütenspender und Entsorgungsbehälter in den Außenbereichen der Stadt auf

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30. März 2016, 08:00 Uhr

Für Hundebesitzer gehören die täglichen Spaziergänge zum Alltag wie für andere der Kaffee am Frühstückstisch. Die Stadt hat nun Tütenspender und Hundetoiletten nachgerüstet, damit die Fußwege nicht zu kleinen Mienenfeldern werden. Doch nicht alle Herrchen und Frauchen werden auch ihrer Verantwortung gerecht, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen.

Beispielsweise am Hafen lassen sich täglich neue Häufchen zählen. Doch es war auch schon schlimmer, weiß Klaus Rambow vom Bützower Ordnungsamt. Bis vor wenigen Jahren seien Hundehaufen ein großes Problem in Bützow gewesen. Deshalb wurden 2011 in der Altstadt Hundetoiletten und Tütenspender aufgestellt, so Rambow. An der Zahl gibt es 15 Tütenspender und fünf Hundetoiletten. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um Dixi-Klos für Vierbeiner, sondern um Entsorgungsbehälter.

„Seitdem sind uns kaum Beschwerden zugegangen“, berichtet Rambow. „Unser Eindruck ist, dass es wesentlich nachgelassen hat. Unbelehrbare gebe es aber immer, gibt er zu.


Kaum Vandalismus


„Die Tütenspender werden gut angenommen“, so Rambow. Wöchentlich werden sie durch Bauhofmitarbeiter nachgefüllt. Und noch wichtiger: Die vollen Tüten landeten auch in den dafür vorgesehenen Behältnissen. Auch gebe es keinen Vandalismus an den Hundetoiletten und Tütenspendern. Das liege vor allem daran, dass die Tüten nur einzeln entnommen und die Auffangbehälter nicht einfach geöffnet werden können, meint Rambow. In den 1990ern gab es bereits Tütenspender. „Da wurde viel Schindluder mit getrieben“, erinnert er sich.

„In der Altstadt hat es sich aus unserer Sicht sehr gebessert“, resümiert Rambow. So sehr, dass fünf weitere Hundetoiletten mit Beutelspendern bestellt und in der vergangenen Woche montiert wurden, „weil sich das wirklich bewährt hat.“ Diese finden sich nun vor allem in den Außenbereichen der Stadt und wurden im Rühner Landweg am Leninring, in der Fritz-Reuter-Allee sowie in der Kühlungsborner Straße und in der Karl-Moltmann-Straße angebracht. Auch am Hafen soll noch ein Tütenspender aufgestellt werden.

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