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Bützower Zeitung

23. Oktober 2017 | 15:49 Uhr

Wiendorf : Neue Schranke für mehr Sicherheit

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Der Bahnübergang in Neu Wiendorf wird erneuert / Innenministerium unterstützt die Maßnahme mit 56 000 Euro

von
erstellt am 20.Jun.2017 | 09:00 Uhr

Der Bahnübergang im Neu Wiendorfer Büdnerweg wird erneuert. Für die Errichtung einer Halbschrankenanlage mit rechnergesteuerten Lichtzeichen in der Farbfolge gelb/rot von der Deutschen Bahn bekommt die Gemeinde finanzielle Unterstützung vom Innenministerium des Landes: Bereitgestellt wird eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 56 000 Euro.

Der Grund für die Maßnahme: Der Bahnübergang entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. So müssen alle Bahnübergänge, die mit im Andreaskreuz integriertem Blinklicht gesichert sind, entsprechend der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung erneuert werden, informiert Bahnsprecher Gisbert Gahler. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen solle zudem auch die Straßenbreite angepasst werden. „Das ist im Prinzip der Kern der Arbeiten“, sagt der erste stellvertretende Bürgermeister Dr. Volker Hingst. Der Ausbau der Straße sei wichtig, damit alles besser einsehbar ist.

Bis auf diese technischen Defizite hat es im Büdnerweg bislang aber keine Vorfälle gegeben, die die Sicherheit des Bahnübergangs in Frage stellen, so Gahler.

Wie teuer die Maßnahme am Ende insgesamt ausfallen wird, ist noch nicht klar. Da das Projekt noch in der Planungsphase sei, könnten noch keine detaillierten Kosten benannt werden, sagt der Bahnsprecher. Fest steht aber, dass die Gemeinde Wiendorf einen Eigenanteil in Höhe von 15 000 Euro bezahlen muss.

Wann genau die Arbeiten beginnen, steht bislang noch nicht fest. Gisbert Gahler: „Ein Termin kann erst nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens genannt werden.“

Autofahrer müssen sich während der Bauarbeiten auf Einschränkungen einstellen. Am Bahnübergang wird die Straße in dieser Zeit halbseitig gesperrt. Die Sperrung werde fristgerecht angemeldet und mit den zuständigen Behörden abgestimmt, so Gahler.

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