Tarnow : Neue Bäume für unsere Wälder

Laden junge Bergahorne aus: Lehrmeister Rudolf Roggow (Mitte) mit Lehrlingen und Kollegen.  Fotos: Evelyn Bubber-Menzel
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Laden junge Bergahorne aus: Lehrmeister Rudolf Roggow (Mitte) mit Lehrlingen und Kollegen. Fotos: Evelyn Bubber-Menzel

Milder Winter macht’s möglich: Forstamt Schlemmin begann schon mit dem Wiederaufforsten / Erste Pflanzen bei Tarnow angeliefert

svz.de von
09. März 2014, 16:55 Uhr

Der milde Winter macht es möglich: Schon jetzt beginnt auf den Flächen des Forstamtes Schlemmin die Wiederaufforstung. Die ersten Pflanzen dafür wurden aus der Forstbaumschule Güstrow im Forstamt Tarnow angeliefert und eingeschlagen. „Einschlagen bedeutet, die Pflanzen werden als Bund (25 bis 50 Pflanzen) zur Zwischenlagerung in eine Furche gelegt und die Wurzeln werden anschließend mit Erde bedeckt. Dadurch trocknen die Pflanzen nicht aus und die Waldarbeiter können sie nach und nach zur Aufforstungsfläche transportieren und sie dort pflanzen“, sagt André Köppen vom Forstamt Schlemmin.

In dem Forstamt sollen in diesem Frühjahr 45,5 Hektar aufgeforstet werden. Davon 36,5 Hektar im Auftrag des Forstamtes durch Unternehmer der Region und neun Hektar mit eigenen Waldarbeitern. Für diese neun Hektar wurden jetzt im Revier Tarnow die Gemeine Kiefer, Bergahorne und die Gemeine Fichte und im Revier Warin Rotbuche, Hemlocktannen und Nordmanntannen angeliefert und eingeschlagen.

„Die Gemeine Kiefer und der Bergahorn werden im Revier Oettelin gepflanzt. Diese Pflanzen bilden irgendwann den zukünftigen Waldbestand“, so Köppen. Die Gemeine Fichte werde im Revier Tarnow als Weihnachtsbaum gepflanzt. „Das bedeutet, in etwa acht bis zehn Jahren können die Bäume als Weihnachtsbaum auf dem jährlichen Weihnachtsmarkt verkauft werden.“

Die Hemlocktannen werden im Revier Weiße Krug und die Rotbuchen im Revier Warin ausgepflanzt. Ebenso die Nordmanntannen als Weihnachtsbäume. In zwei Wochen werden noch einmal Eichen, Roterlen und Birken geliefert. „Insgesamt werden in diesem Frühjahr durch unsere eigenen Waldarbeiter zirka 23 500 Pflanzen in den Boden gesetzt“, sagt André Köppen.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Mo-Ausgabe.

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