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Tierquälerei in Lübzin : Netzwelt diskutiert den Fall Maxim

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

In den sozialen Medien sprechen die Menschen ihr Mitgefühl aus, andere äußern ihre Wut. Wiederum andere machen aber auch auf Missstände aufmerksam

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2017 | 20:45 Uhr

Als Reaktion auf den Artikel „Kater Maxim schwer misshandelt“ in der Bützower Zeitung vom Dienstag, 28. Februar, meldete sich Uwe Frevert. Er wohnt genau wie Birgit Jacquet in Lübzin und hat eine ähnliche Erfahrung durchleben müssen. „Auf meine Katze wurde mit dem Luftgewehr geschossen“, sagt der Lübziner.

Auch in den sozialen Medien wurde das Thema emotional diskutiert. Auf der Internetseite www.svz.de, wo der Artikel ebenfalls erschienen ist, fanden sich folgende Kommentare wieder.

Aka Hokri: „’Dass jemand so etwas tun kann und dann trotzdem das heile Dorfleben spiele, bliebe ihr unbegreiflich.’ (Zitat aus Artikel; Anm. d. Red.). Und dass Menschen mit ihrer ach so großen Tierliebe allen Anderen auf die Nerven gehen müssen, ist mir unbegreiflich. Es soll auch Menschen geben, die allergisch auf Tierhaare reagieren und es nicht so toll finden, wenn sich Nachbars Katze in fremden Erdbeerbeeten aussch.... geht. Also sollten zuallererst mal die werten Tierhalter Rücksicht auf ihre Umgebung nehmen, bevor sie sich hier lautstark beschweren!“

Sarah Ludwig: „Es gibt sie also noch, Menschen, die Tierquälerei rechtfertigen. Das macht mir Sorgen. Tieren mit Absicht Schmerzen zuzufügen zeugt von Dummheit oder abgrundtiefer Bosheit. Vielleicht auch beides. Auf jeden Fall erschreckt es mich, dass es immer noch Menschen gibt, die sich einfach nicht entwickeln wollen und tatsächlich Ausreden für asoziales Verhalten suchen. Immer sind die anderen Schuld. Die Katze, weil sie Haare hat, der Hund, weil er tatsächlich auch mal bellt, beide gleichermaßen, da sie menschliche Zäune nicht immer als Grenzen erkennen und achten – böse Tierchen! Bestimmt steht da noch ein Schild am Zaun: Unbefugten ist der Zutritt verboten und die Katze hat es nicht beachtet. Da ruft der Barbar: Hängen soll das Lebewesen und leiden. Die Menschen, die tatsächlich Tierquälerei rechtfertigen und/oder selber tätigen machen mir Angst. Und auch wissenschaftliche Untersuchungen belegen schließlich mittlerweile, wie es um die Tierquäler psychologisch bestellt ist. Liebe Leute, das ist doch gruselig. Natürlich wünsche auch ich mir, gerade zum Wohle der Tiere, dass TierhalterInnen Verantwortung für ihre Vierbeiner übernehmen. Doch eine in ein Beet machende Katze rechtfertigt keine Quälerei. Noch sonst etwas. Wenn jemand tatsächlich Tierquälerei rechtfertigt, scheint dieser Mensch doch eher andere Probleme zu haben. An alle TierhalterInnen: Nehmt, zur Liebe eurer Vierbeiner, die Beschwerden der AnwohnerInnen ernst, und an die Menschen, denen Tiere auf den Wecker gehen: Setzt euch mit den TierhalterInnen zusammen, meistens findet man eine Lösung und wenn es einfach mal Verständnis für tierisches Verhalten ist oder ernst nehmen und respektieren von Nachbars Sorgen. Aber ganz ehrlich: Wir können nun mal nicht jedem Tier alles antrainieren und verbieten, es wird auch mal ein Malheur passieren, doch bitte erst denken, dann handeln: Tierquälerei ist keine hinnehmbare Umgangsform.“

Auch auf Facebook wurde der Artikel heiß diskutiert.

Sabine Trinh: „Ich habe selbst zwei Kater. Der Tierquäler dürfte mir nicht begegnen! Was sind das bloß für Kreaturen. Egal, ob Katze, Hund oder anderes, so ein Tier hat auch seine Daseinsberechtigung!“

Diana Rühe: „Wie abartig krank manche Menschen sind. Dem fehlt doch ne’ Gehirnwindung. Der arme Kater. Genau deswegen dürfen meine Katzen nicht raus. Wir haben hier auch so eine kranke, feige S...“

Carola Czerwinski: „Nicht jeder mag Tiere, aber das ist kein Grund, sie zu quälen. Man man man.“

Thomas Schmidt: „Wer sich Viehzeug anschafft, sollte auch darauf aufpassen. Ich muss es nicht akzeptieren, dass die Grundstücke vollgesch... werden oder die Katze vom Nachbarn auf dem Auto sitzt.“

Gudrun Kasten: „Unfassbar, was manche Menschen den Tieren antun... Man müsste endlich mal härtere Gesetze machen, damit so Leute auch mal härter bestraft werden.“

Willi Dittmann: „Liebe Birgit Jaquet. Ähnliches mussten wir bzw. unser Gandalf durchmachen. Wir wollten ihn als reinen Stubentiger halten. Seinem Drang nach draußen haben wir nach zehn Monaten nachgegeben. Er fühlte sich wohl, ’erzählte’ uns nach seinen Rundgängen von seinem Erlebten. Seine Freiheit hat er mit seinem Leben bezahlt. Er wurde nur zehn Monate alt. Wir haben zwei Jahre danach wieder einen Kater. Er fühlt sich drinnen bei uns sehr wohl. Seitdem haben wir ein sehr wachsames Auge!“

Jutta Hinzmann: „Was für ein schöner Kater, ich hoffe, es geht ihm bald wieder gut!“

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