20 Fragen : Natur und Musik im Blut

Seit 2012 wohnt Helmut Hohlfeld in Bützow.
Seit 2012 wohnt Helmut Hohlfeld in Bützow.

Helmut Hohlfeld ist Vorsitzender des Liederkranzes, hätte gern Parkplätze in den Wallstraßen und würde gern den Dalai Lama treffen

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09. Dezember 2017, 15:00 Uhr

Helmut Hohlfeld ist vor allem Konzertgängern ein Begriff. Der 66-Jährige ist Mitglied des Liederkranzes, Anfang des Jahres wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Sorgen macht ihm aber das hohe Durchschnittsalter des Chores, es liegt bei 72 Jahren. „Wer Freude am Singen hat, kann sich also bei uns melden“, sagt Helmut Hohlfeld, der 2012 nach Bützow gezogen ist. Vorher lebte der gebürtige Sachse 35 Jahre im Potsdamer Raum. In der brandenburgischen Hauptstadt und in Berlin hat er viele Jahre, hauptsächlich in der Computerbranche, gearbeitet. Neben seinem Engagement im Chor ist Helmut Hohlfeld auch in Umweltbelangen unterwegs. So ist er Mitglied im NABU und assistiert bei der Greifvogelhorst-Beobachtung und -Erfassung. SVZ-Redakteur Ralf Badenschier stellte Helmut Hohlfeld die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Es gibt keinen, aber wo es schön ist, bin ich gerne: im Sommer in unserem kleinen Garten, den meine Frau mit viel Liebe und Engagement ständig neu gestaltet, weshalb er von mir den Titel „Wandelgarten“ erhielt, an der Ostseeküste bei fast jedem Wetter, an verschiedenen Orten in Nordeuropa. (Der Süden liegt mir klimatisch nicht so.)
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde die Wallstraßen zu Einbahnstraßen erklären. Da in der Altstadt viele Häuser keine Einfahrt und Parkmöglichkeiten auf den Grundstücken haben, würde ich dort Anwohnerparkplätze einrichten.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zu Hause.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als ich zur Erweiterten Oberschule ging (9. bis 12. Klasse, heute etwa Gymnasium) bekamen wir parallel zur Schule noch eine Berufsausbildung in einem ortsüblichen Berufszweig. Da gab es auch monatlich ein kleines „Lehrlingsgeld“, noch richtig in Lohntüte (!), beginnend mit 40 Mark monatlich.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für ein elektrisches Messinstrument, da musste ich noch sparen.
Was würden Sie gerne können?
Schlittschuh fahren und Inlineskater laufen.
Was stört Sie an anderen?
Ignoranz, Dummheit, Unbelehrbarkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über diverse Sprüche unseres dreijährigen Enkels (wir sind in der Abenddämmerung im Auto unterwegs. „Mama, ist es draußen schon dunkel?“ – „Guck mal raus, was siehst Du denn?“ – „Autos!“)
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ein Marzipanbrot in fünf Minuten verspeist.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Da gibt es keinen speziellen. Alle, die sich ehrenamtlich betätigen, und alle, die sich um Menschen in Not kümmern.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Roger Willemsen: „Die Enden der Welt“. Er hat viele entlegene oder/und vergessene Orte und Gegenden dieser Erde besucht. Das Buch kann man nicht in einem Stück lesen, man braucht zwischendurch „Verdauungs-Pausen“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Im NDR – Nordtour und Nordmagazin.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Eher bei einem Fußballspiel, aber eigentlich bei keinem von beiden.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den Dalai Lama.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da fällt mir nichts Spezielles ein.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein erstes Motorrad, das ich von meinen Eltern zum 18. Geburtstag bekam.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit eigener Achse eine Norwegenreise, nach Schottland, oder Fallschirmspringen … Da gibt es Verschiedenes.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Nach der Devise: „Rentner haben niemals Zeit!“ – Es kommt meist anders als geplant. Hauptbeschäftigungen sind der „Liederkranz“, die NABU-Arbeit, der Enkel, zu dem wir öfters nach Potsdam fahren. Und dann versuche ich, computermäßig noch etwas auf dem Laufenden zu bleiben. Und meiner Frau gehe ich im Garten mit „groben Arbeiten“ zur Hand.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Wulf Benke, sehr engagiertes NABU-Mitglied, lange Zeit Vorsitzender der Ortsgruppe Bützow.


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