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Bützower Zeitung

19. November 2017 | 21:08 Uhr

Bützow : Natur pur in der Warnow-Klinik

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Hobbyfotografen aus Mühl Rosin stellen zum dritten Mal Bilder im Bützower Krankenhaus aus

svz.de von
erstellt am 09.Nov.2017 | 21:00 Uhr

Neue Farbtupfer der Natur gibt es jetzt in der Warnow-Klinik Bützow zu bestaunen. Zum dritten Mal geben Hobbyfotografen aus Mühl Rosin Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen.

Vor rund fünf Jahren hatte sich die Interessengemeinschaft Fotografie in Bisdede in der Gemeinde Mühl Rosin gegründet. „Uns alle verband die Leidenschaft für Fotografie und Natur“, sagt Beate Meder-Trost, eine der Gründungsmitglieder. Ein anderes der Vereins- und Gründungsmitglieder erkrankte allerdings an Krebs und wurde in der Warnow-Klinik stationär behandelt. In dieser Zeit kam es zu einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Klinik, ob man nicht ein paar Fotos der Gruppe in den Fluren aufhängen wolle, erinnert sich Beate Meder-Trost. Doch die Idee verlief erst einmal im Sande. Doch vor eineinhalb Jahren hätten sie nochmal Kontakt zum Krankenhaus aufgenommen. Im Gedenken an die Fotoliebhaberin, die den Kampf gegen den Krebs inzwischen verloren hatte, kam es zur ersten Ausstellung der Gruppe. Diese trug den Titel „Augenblicke im Bisdedeland“.

„Den Schwestern und Patienten haben die Bilder so gut gefallen, dass es nicht bei einer Ausstellung blieb“, erzählt Beate Meder-Trost. Im vergangenen Jahr wurden die Foto durch einer neue Ausstellung ersetzt. Diese stand unter dem Motto „Natur in Mecklenburg Vorpommern“ und zeigte verschiedene Motive aus der Heimat.

Nun brachten die Hobbyfotografen die Bilder für die dritte Ausstellung an. Insgesamt 17 Fotos und ein Gruppenbild zieren nun den Flur der Station 4b der Warnow-Klinik. Der Geschäftsführer stellte zusätzliche Bilderrahmen bereit. Wieder einmal nehmen die Fotos Bezug zu Natur und Heimat. „Die Fotos haben wir unter dem Thema ,Brücken – Verbindung zur Heimat’ zusammengestellt“, sagt Beate Meder-Trost. So zeigen die Fotografien verschiedene kleine Brücken und versteckte Objekte in der Natur, die allesamt aus der Region stammen.

„Es ist einfach spannend, zu sehen, was aus unserem Projekt geworden ist. Jeder von uns besitzt eine andere Vorliebe und das sieht man auf den Fotos auch. Ich zum Beispiel fotografiere total gerne Tiere. Besonders Vögel haben es mir angetan“, sagt Beate Meder-Trost. Sie verzichtet auch weitestgehend auf eine Bildbearbeitung. Zwar regle sie ein wenig den Kontrast und die Helligkeit oder schneide die Fotos etwas zu. Viel mehr mache sie allerdings nicht. Immerhin solle die Natur so unverfälscht wie möglich abgebildet werden. „Die größte Freude ist es für mich, einfach draußen zu sein. Meine Kamera habe ich immer dabei. Und dann beobachte ich einfach meine Umgebung und was dort alles passiert.“

Die aktuelle Ausstellung in der Warnow-Klinik wird wieder einige Zeit für Personal und Patienten zu begutachten sein. Spätestens in einem Jahr sollen aber schon die nächsten Fotos die alten ablösen.

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