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Pegelstände : Nach Niedrigwasser alles im blauen Bereich

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Warnow, Nebel und Beke führen viel Wasser mit sich im Vergleich zu 2016

von
erstellt am 19.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Die Pegel in Warnow, Beke und Nebel sind in den zurückliegenden Wochen mächtig angestiegen. Die Flussläufe sind breiter geworden. Ist das normal für einen Januar?

Dr. Ricarda Börner vom Dezernat für Wasserkunde des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALUMM) spricht von einer ganz normalen Situation. „Wir haben sowohl bei den Durchflüssen als auch bei den Wasserständen gerade einmal die Mittelwerte erreicht“, sagt sie. Teilweise liegen sie sogar darunter.

Dem einfachen Betrachter käme das sicherlich so vor, dass die Flüsse deutlich mehr Wasser mit sich führen. Doch das liege einfach daran, dass fast das gesamte vergangene Jahr über Niedrigwasser herrschte. „Seit März war die Situation so, es gab ja kaum Niederschläge“, so Ricarda Börner. Das Auge gewöhne sich an dieses Bild. Wenn jetzt mal mehr Wasser in den Flüssen sei, würde der Eindruck entstehen, dass es über das normale Maß hinaus gehe. Auf ihrer Internetseite berichtet die Landesbehörde täglich, sogar stündlich, über die Entwicklungen in den Flüssen. Und wer da auf die Karte schaue, sehe, dass alles im blauen und grünen Bereich ist. „Das ist ein Zeichen, dass alles normal ist“, so Börner.

Für die Beke bei Schwaan wurde zum Beispiel gestern um 9 Uhr ein ein Pegel von 616 gemessen. Dies ist exakt der Mittelwert für einen Januar. Lediglich am 5. Januar lag der Pegel mit 631 etwas höher. „Doch das sind immer nur Momentaufnahmen“, sagt Ricarda Börner.

Im Internet: www.pegelportal-mv.de

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