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Bützower Zeitung

21. November 2017 | 18:35 Uhr

Bützow : Nach 20 Jahren zurück zu Wurzeln

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Zwei Aufführungen des Musicals „Hannabella und Claude“ am 18. März

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2017 | 09:00 Uhr

20 Jahre ist es her, dass der Bützower Michael Meiners das Musical „Hannabella und Claude“ geschrieben und komponiert hat. Anlässlich dieses Jubiläums wird das Stück neu aufgelegt. Es wurde auch schon im Güstrower Ernst-Barlach-Theater aufgeführt. Doch statt die dortige Bühne zu suchen, zieht das Stück zurück zu den Wurzeln, an den Ort seiner Entstehung. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Als 16-Jähriger schrieb der heute 37-Jährige das Musical, um ein Mädchen zu beeindrucken.

Am 18. März wird das Stück um 15.30 und um 18 Uhr in seiner vierten Auflage aufgeführt. Die Grundhandlung von damals ist noch immer die gleiche. Veränderungen, vor allem in den Dialogen, hat es laut Michael Meiners aber gegeben. Die Wortwahl sei nun nicht mehr ganz so jugendlich. Der Grund: „Ich habe die Dialoge mit 16 Jahren mit jugendlicher Naivität geschrieben. Später habe ich die Texte gelesen und ’Oh Gott’ gedacht“, sagt der gebürtige Bützower. Das Stück wurde mit ihm gemeinsam erwachsener und soll nun ein „künstlerisches Unterhaltungsstück“ sein.

Schüler des Gymnasiums spielen dabei die Rollen des Stückes. Die Tanzeinlagen übernimmt der Rühner Karnevalsverein und das Bühnenbild wird vom Bützower Jugendclub hergestellt. Insgesamt zählt das volle Ensemble 25 Akteure.

Üben die Entführungsszene: Waschbär „Hannabella“ (Thea Warner) und der böse Zauberer „Vigo“ (Volker Tripscha).
Üben die Entführungsszene: Waschbär „Hannabella“ (Thea Warner) und der böse Zauberer „Vigo“ (Volker Tripscha). Foto: Christian Jäger
 

Momentan proben die Rühner genau wie die Schüler des Gymnasiums für sich allein. So zieht es die Schüler sogar während der Ferien in die Schule, wo sie – noch ohne Kostümierung – ihre Texte und Darbietungen einstudieren. Michael Meiners ist es wichtig, dass die Darsteller sich mit der Rolle identifizieren und eine eigene Note einbringen. „Nur so wird es eine lebendige Figur.“ Er selbst wird übrigens „Gott sei Dank“ nicht wieder mitspielen. „Ich kann mich nun voll auf meine Regierolle konzentrieren.“ Seit September laufen die Proben bereits, „sporadisch, wie alle Zeit haben“, so Meiners. Doch allmählich wird es ernst. Mit 20 Jahren Bühnenerfahrung würden ihm aber noch keine Schweißperlen auf der Stirn stehen.

Die beiden Vorführungen im März werfen bereits Schatten voraus, wie Michael Meiners berichtet. Er sei von ehemaligen Mitschülern von damals angesprochen worden, die sich bereits darauf freuen. Diese kommen nun teilweise mit den eigenen Kindern zur Vorstellung und zeigen dem Nachwuchs, wo sie mal mitgespielt haben. „Es ist zu einer Generations-Veranstaltung geworden, das spricht für das Stück“, sagt der 37-Jährige stolz.

Anlässlich des Jubiläums soll das Musical auch als Hörbuch erscheinen. Die CDs werden bei den Vorführungen erhältlich sein. Momentan laufen dafür die letzten Aufnahmen. „Die letzten Stimmen fehlen noch“, so Meiners. Anschließend werde alles remastered, wie das Nachbearbeiten heutzutage genannt wird. Bereits 2009 sollte dieses Projekt in Angriff genommen werden, nun, zum Jubiläum, werden Nägel mit Köpfen gemacht.

 

Der Vorverkauf für die beiden Vorführungen am 18. März startet Ende Februar. Karten sind in der Buchhandlung Am Markt, im Schreibwarengeschäft Koch und an der Abendkasse erhältlich.

 

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