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Langen Trechow : Musikfans ignorieren einfach den Regen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

5. FestEvil in Langen Trechow war vom miesen Wetter geprägt. Dennoch strömten hunderte Gäste auf das Festgelände und erlebten ein tolles Musikspektakel.

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erstellt am 30.Jul.2017 | 20:30 Uhr

„Es war einfach geil“, sagte am Sonntagmittag Nico Nopper, als er kurz aus dem Traktor stieg. Nur mit schwerer Technik konnten Autos von den Parkplätzen geholt werden. Denn die 5. Auflage des FestEvil auf dem Nopperhof war geprägt von den vielen Regenfällen zwischendurch. Doch das tat der Stimmung bei den Festivalbesuchern keinen Abbruch. Sowohl am Freitag als auch am Sonnabend strömten hunderte Musikfans auf das Festivalgelände. Unabhängig von den tollen Auftritten der Bands war die 2017er-Auflage des Nopperfestivals insbesondere für das Organisationsteam eine knallharte Herausforderung.

Regen, immer wieder Regen sorgte dafür, dass der Parkplatz als auch die Fläche vor der Bühne im Matsch versanken. Es sei eine kurze Nacht gewesen, sagte zum Beispiel Stephan Latuske. Der Rostocker war bereits am Freitag nach Langen Trechow angereist. Er sei zum ersten Mal dabei. „Ich habe von einer Bekannten von dem Festival erfahren. Und von Rostock hierher ist es ja nur ein Katzensprung“, so der 28-Jährige. „Für das Wetter kann keiner was. Ob es nun 10 000 oder 1000 Besucher sind. Das ist egal.“ Die Veranstaltung sei richtig „geil“. Die Nacht hätten sie im Auto verbracht. Nun freuen sie sich auf den zweiten Abend. Und die äußeren Bedingungen? Damit könnten Besucher solcher Festivals ohnehin umgehen, sagt der Rostocker und lacht.

Sie waren gut drauf: Stephan Latuske und Christopher Sauer kamen aus Rostock zum Musikfestival in Langen Trechow.
Sie waren gut drauf: Stephan Latuske und Christopher Sauer kamen aus Rostock zum Musikfestival in Langen Trechow. Foto: Ralf Badenschier

Trotz der widrigen Bedingungen, die Stimmung war auf dem gesamten Festgelände ungebrochen. Und dafür sorgten die Festival-Crew und die vielen fleißigen Helfer. Es ist ein Event, das nur dadurch getragen wird. Gute Laune herrschte so bei Mitgliedern der Ortsgruppe Kurzen Trechow der Volkssolidarität. Die Frauen sorgten für das Frühstück. Sie schmierten Brötchen, verteilten Kaffee und Tee. Während die einen den Sonnabendvormittag etwas ruhiger angehen ließen, fanden sich bei immer mal wieder einsetzendem Regen dennoch drei Teams, die ein kleines Fußballturnier bestritten.

Die Organisatoren waren derweil damit beschäftigt, den zweiten Festivaltag anzugehen. Zur Festival-Crew gehörte zum Beispiel auch Mathias Gundlach. „Unsere Söhne spielen zusammen Fußball“, erzählt Nico Nopper. So kam der Tarnower Feuerwehrchef zum Organisationsteam. Am Sonnabend musste sich Gundlach aber kurz verabschieden. Das Ehrenamt als Feuerwehrmann war in Dreetz gefragt. „Ich habe kurz geduscht, die Sachen gewechselt und bin dann dahin“, erzählt Gundlach. Keine zwei Stunden später stand er schon wieder am Grill auf dem Nopperhof, um die Gäste zu bewirten. Und die erlebten zusammen einen zum Glück regenfreien, rockigen zweiten Festivalabend.

 

 

 

 

 

 

 

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