Bützow : Musik und Fotos im Kultursalon

Vereinschef Gottfried Hägele (3. v.r.) freute sich, dass u.a. Birte Kindor die erste musikalische Veranstaltung des Vereins migestaltete.
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Vereinschef Gottfried Hägele (3. v.r.) freute sich, dass u.a. Birte Kindor die erste musikalische Veranstaltung des Vereins migestaltete.

Die Karten für den ersten musikalischen Abend im Kultursalon Bützow waren ganz schnell vergriffen. Jetzt plant der Verein "Pferdemarktquartier" eine neue Ausstellung und hofft auf Hilfe der Bützower.

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23. Januar 2012, 11:16 Uhr

Bützow | Aus zwei Straßen wird eine, aus einer Straße werden zwei, sechs Straßen führen zu ihm hin oder vom ihm weg, er ist der Eingang der Stadt, er ist der Ausgang der Stadt - so beschreibt Gottfried Hägele den Pferdemarkt. Und der Pferdemarkt ist Namensgeber für einen Verein, der in der kurzen Zeit seines Bestehens schon viel "Fans" gefunden hat. Das jedenfalls beweist das Interesse an den Veranstaltungen des Vereins "Pferdemarktquartier".

Die Karten für den ersten musikalischen Abend waren jedenfalls ganz schnell vergriffen und so saßen im "Kultursalon" im einstigen Kolonialwarenladen Frauen und Männer, junge und ältere, und hörten gebannt auf den musikalischen Reigen, instrumental und mit Gesang vorgetragen.

Mit Gitarre und Keyboard erfreuten die Schwestern Svantje und Birte Kindor, die zwar nicht direkt am Pferdemarkt wohnen, jedoch in unmittelbarer Nähe, in der Straße Vor dem Rostocker Tor. Dazu Gudrun Lidzba, Hannelore Schreiber, Gerd Schliemann, und Chorleiter Matthias Knappe vom Chor "Die Brücke" - allesamt Bützower und die Hälfte vom Pferdemarktquartier, wie Vereinsvorsitzender Gottfried Hägele feststellt. Ein gelungener Abend wie Besucher des Abends bestätigen.

Dabei sei natürlich noch nicht alles perfekt, befinde man sich doch in einer Anfangsphase, lerne Stück für Stück dazu. Und der Verein wäre froh, weitere Mitstreiter zu finden. Denn das Anliegen des Vereins ist es, "Mitbürger zu ermutigen, selbst dazu beizutragen, dass das Leben in unserer Stadt bunt, lebendig und lebenswert bleibt", so Gottfried Hägele.

Auf dieses Mitmachen baut der Verein auch bei seiner nächsten Aktion. Er plant eine Ausstellung unter dem Titel "Das Pferdemarktquartier im Wandel der Geschichte". Gesucht werden Fotos von den Straßen Pferdemarkt, Jungfernstraße, Gödenstraße, Wollenweberstraße, 1. und 2. Wallstraße, Vor dem Rostocker Tor und Schutenstellergang. "Schauen Sie in ihren Alben nach alten Ansichten der Häuser und Plätze dieses Bützower Stadtquartiers. Gefragt sind Aufnahmen bis vor zehn Jahren, die Häuser aber auch das Leben und die Menschen in diesen Straßen zeigen", so Monika Missalla-Steinmann vom Verein. "Wir sind froh, wenn sich einzelne auch bereiterklären, die Bilder thematisch zusammenzustellen und am Aufbau der Ausstellung mitzuwirken", ergänzt Hägele. Er denkt dabei vor allem auch an Ältere, die zu den Fotos etwas sagen können. "Die Bilder werden pfleglich behandelt und ausnahmslos wieder an den Besitzer zurückgegeben", versichert Monika Misalla-Steinmann.

Die Fotos können bis 9. Februar, jeweils donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr im Pferdemarkt 8, Kultursalon abgegeben werden. Zusätzlich auch nach Absprache über die Telefonnummern 01 63/170 55 05 oder 03 84 61/44 68 20.

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