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Bützower Zeitung

23. November 2017 | 18:02 Uhr

erziehung : Möwe Klara erklärt den Verkehr

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die Vorschulkinder der Integrativen Kita der Lebenshilfe erhalten eine Präventions-Schulung von Landespolizei-Maskottchen.

Ein besonderer Gast flatterte an den zurückliegenden Tagen in den Gymnastikraum der Integrativen Kita der Lebenshilfe am Rühner Landweg. Groß gewachsen, mit breiten Flügeln, langem Schnabel und in Uniform gekleidet schaute Polizeimöwe Klara vorbei.

Die 62 Kinder der Vorschulgruppe freuten sich über den ungewöhnlichen Besuch, aber Klara, das Maskottchen der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern kam mit einer wichtigen Botschaft.


Spielerische Verkehrserziehung


„Klara hilft uns bei der Präventionsarbeit zum Thema Verkehrssicherheit“, so Anke Kraft-Lüllwitz vom Landeskriminalamt in Rampe. Es geht insbesondere um den Weg zur Schule, den die Kinder ab August allein oder mit ihren Eltern bewältigen müssen. „Überall lauern Gefahren. Wir zeigen den Kindern, wie sie richtig eine Fahrbahn überqueren“, erklärt die Polizeihauptmeisterin.

Hierbei spiele auch die Funktionsweise einer Ampel eine Rolle. Um die richtige Verhaltensweise an einer Kreuzung zu lernen, führte Klara mit den Kindern einen Ampeltanz durch. Zur Unterstützung zeigte Polizei-Präventionsberater Karsten Hamann anhand des roten „Stoppi“ und grünem „Flitzi“ wann das Überqueren einer Fahrbahn erlaubt sei und wann nicht.

„Die Verkehrserziehung ist eine ganz wichtige Geschichte“, weiß Hamann, der schon mehr als einmal in seiner Praxis auch Verkehrsunfälle miterleben musste, die durch falsches Überqueren von Straßen durch Kinder verursacht wurden.

Die erste Etappe der Verkehrserziehung von Vorschulkindern sei deshalb, sie „fit zu machen für den Schulweg“.

Hamann stellte auch den Kontakt zur Polizeimöwe her. „Besonders in der Vorschule sei das Thema Verkehrserziehung relevant. Wir geben nur Hilfestellungen, am Ende sind die Eltern in der Pflicht ihre Kinder zu schulen“, fügt Hamann an.

Gabriele Belosa, Leiterin der Kindertagesstätte der Lebenshilfe, ist mit dem Einsatz der Polizeimöwe zufrieden: „Ich hatte den Eindruck, die Kinder haben viel gelernt“, sagt sie und berichtet, dass ihre Erzieher die Vorschulkinder systematisch auf den Schulweg vorbereiten. „Noch 100 Tage bis zum ersten Schulweg heißt das Konzept, da passt Klara natürlich gut rein“, sagt Belosa.

Zum Abschluss gab es für die Kleinen eine Knuddelrunde und ein Abschlussbild. Dass Klara wieder kommen darf, wurde von den Kindern mehrheitlich beschlossen.

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