Bützow/Güstrow : Mit Wikingern zurück ins Leben

Teilnehmer der Projektwerkstatt „Zukunft“ verladen ein Wikingerboot. Es wird in Sternberg  laminiert.
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Teilnehmer der Projektwerkstatt „Zukunft“ verladen ein Wikingerboot. Es wird in Sternberg laminiert.

Güstrower Bildungshaus unterstützt junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen / Bau von Wikingerbooten wichtigstes Projekt

svz.de von
16. Juli 2014, 17:39 Uhr

Was macht man mit jungen Menschen, die keinen Schulabschluss haben, keine Ausbildung und keine Perspektive? Jugendliche, die mit Schulden oder Drogen zu tun haben, von der Familie vernachlässigt und von den Behörden abgeschrieben sind? Man holt sie alle in ein Boot. Das Güstrower Bildungshaus, ein im Haus des Handwerks beheimateter Verein, bietet beruflich und sozial ausgegrenzten jungen Menschen eine Chance. In der Projektwerkstatt „Zukunft“ bauen sie gemeinsam Wikingerschiffe.

Seit sechs Jahren kooperiert der Verein mit den Jobcentern, um Jugendliche wieder in die Gesellschaft zu integrieren und auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Zunächst aber sind die bisher drei gebauten Boote in der Region unterwegs. Zwei weitere folgen bald, von denen eines z.B. in der Ukraine für das Euro-Viking-Projekt fahren soll.

Neben den Wikingerbooten stellt die Projektwerkstatt auch Schiffsmodelle, Möbel und Holzspielzeug her. In Zusammenarbeit mit den Güstrower Tafeln betreuen die Jugendlichen auch den Garten der Einrichtung. Und es gibt eine selbst betriebene Kantine. 100 junge Menschen betreuen die drei Standorte momentan.

„Die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter klappt gut. Leider sind die Mittel begrenzt“, sagt Lahl. Am vergangenen Freitag übergab die Veolia-Stiftung eine Spende von 10 000 Euro an den Verein. Lahl: „Mit dem Geld können wir auch in Zeiten ohne Unterstützung der Behörde mit den Jugendlichen arbeiten.“

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Donnerstag-Ausgabe.

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