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Bützower Zeitung

15. Dezember 2017 | 01:29 Uhr

Bützow : Mit vollem Transporter nach Pinsk

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Freundeskreis und DRK starten morgen von Bützow aus mit Hilfstransport nach Pinsk in Weißrussland / Dank an die Spender!

svz.de von
erstellt am 11.Jun.2014 | 10:39 Uhr

Morgen vormittag ist es soweit: Mit einem DRK-Kleintransporter, der bis unters Dach mit Hilfsgütern gefüllt ist, starten Michael Dinnebier, Peter Beutel und Maximilian Müller von Bützow aus nach Pinsk in Weißrussland. Wenn die 1300 Kilometer lange Tour auch anstrengend wird, nehmen die Mitglieder des DRK und des Fördervereins Pinsk die Strapazen doch gerne auf sich, um wieder die zahlreichen Spenden aus unserer Region zu den Hilfsbedürftigen in Pinsk zu bringen. Durch die Krise in der Region ist die Not dort noch größer geworden. Der DRK-Kreisverband freue sich deshalb sehr über die große Spendenbereitschaft in der Bevölkerung von Bützow und Umgebung, sagt Karin Rhein, Leiterin der DRK-Rettungswache in Bützow. „Nach dem Aufruf in der SVZ sind noch ganz viele gekommen, die Kaffee und Schokolade gebracht haben. Wir danken allen herzlich, wir brauchen jetzt keinen teuren Kaffee vor Ort zu kaufen. Mit all’ dem können wir Hilfsbedürftigen in der Pinsker Gegend eine große Freude machen“, betont sie.

Erster Anlaufpunkt wird für den Hilfstransport das DRK in Pinsk sein. „Dort geben wir die ersten Hilfsgüter wie Rollstühle, Rolllatoren, Gehhilfen und Pampers für bettlägerige Erwachsene ab“, sagt Peter Beutel. Am zweiten Tag geht es dann zu bettlägerigen alten Leuten, die das DRK Pinsk betreut. Ihnen bringen die Männer aus unserer Region mitgebrachte Präsente und langlebige Lebensmittel wie Nudeln, Öl und Zucker, die sie vor Ort kaufen. An den Tagen darauf bringen die Mitglieder des Freundeskreises Geschenke in zwei Kinderheime.

Eine weitere Adresse wird die Familie mit dem Mädchen sein, das durch eine infizierte Spritze so schwer erkrankte, dass es heute im Rollstuhl sitzen muss. Zwar fand sich für sie kein extra Kinderrollstuhl, doch werde ihr sicher auch ein Erwachsenen-Rollstuhl helfen, meint Michael Dinnebier. Auf die Helfer aus Deutschland wartet auch der querschnittsgelähmte junge Mann, vor dessen Haus die Bützower vor zwei Jahren eine Terrasse bauten. Diesmal wollen sie dort eine Überdachung errichten. Das Material dafür hat Peter Beutel gestern aus dem Baumarkt geholt. Mit leerem Auto, aber einem vollen Herzen werden die Männer in einer Woche wieder nach Hause zurück kehren.

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