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Bützower Zeitung

18. November 2017 | 22:41 Uhr

Bernitt : Mit Volldampf voraus in Bernitt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Als Bernitter Schulleiterin startet für Kathrin Diesterbeck ein neuer Lebensabschnitt und die Verwirklichung ihres Traumberufs

svz.de von
erstellt am 20.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Der erste Schultag nach den Ferien wäre geschafft. Und was für die Schüler der Beginn einer neuen Episode zuhören, lernen, Unterricht mitgestalten und Arbeiten schreiben bedeutet, ist für Kathrin Diesterbeck der Einstand in ihren neuen Beruf: Schulleiterin der Regionalen Schule mit Grundschule Bernitt.

„Ich freue mich auf die Arbeit in der Schule, sowohl mit den Kollegen als auch mit den Schülern“, sagt die Rostockerin. In den nächsten Tagen wolle sie die kleine Schule erst einmal kennen lernen, sich einfinden und mit den Kollegen beraten. „Ich hoffe dann, gemeinsam neue Projekte ins Rollen zu bringen“, sagt Diesterbeck. Die Bernitter Schule sei für ihre neue Leiterin ein guter Neustart. „Bernitt bietet viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Für mich ist die Schule deshalb so attraktiv, weil sie Regionalität mit Aktivität verbindet. Das Konzept stimmt: Hier können Schüler von der Grundschule über die Orientierungsstufe bis zum Abschluss an einem Standort bleiben. Und auch der hier gelebte Inklusionsgedanke ist mir sehr wichtig.“

Das könne sie aus eigener Erfahrung sagen. „Ich bin studierte Sonderpädagogin. Daher weiß ich, wie wichtig es den Kindern mit Förderbedarf ist, wohnortnah zur Schule gehen zu können“, erklärt Diesterbeck.

Der Wechsel an die Bernitter Schule sei eine persönliche Entscheidung gewesen. „Vor dieser neuen Stellung habe ich sechs Jahre in Berlin gearbeitet, davon zwei Jahre als Konrektorin.“ Während dieser Zeit habe sie in Potsdam gewohnt. Als sie dann aber von Schulamtsleiterin Silke Schrader auf die freie Stelle in Bernitt hingewiesen wurde, sei ihr der Entschluss leicht gefallen. „Ich habe in Rostock studiert und fühle mich hier oben wohl.“ Geboren wurde Diesterbeck in Haldensleben, Sachsen-Anhalt. In Rostock hat die 45-Jährige eine Tochter, die dort studiert. „Sie eifert ihrer Mutter nach, möchte auch Sonderpädagogin werden“, erzählt sie. Die Stelle in Bernitt verbinde die Chance wieder in Rostock zu wohnen mit der Freude am Beruf. Die Fahrzeit zwischen der Hansestadt und Bernitt blickt Diesterbeck gelassen entgegen. „Eine halbe Stunde Fahrt ist ja nicht wild.“ Da bleibe auch nach Feierabend genug Zeit, um zu Lesen oder mal ins Theater zu gehen.

Die Stelle als Leiterin einer Schule habe Diesterbeck ganz bewusst gewählt. „Ich habe schon immer dieses ambitionierte Ziel verfolgt.“ Nach dem Studium in Rostock habe sie rund zehn Jahre in Sietow gelehrt, dann ist sie 2008 nach Potsdam gezogen. „Es waren immer Schritte der Weiterentwicklung. Die Schulleitung war immer das Ziel.“ Der Grund dafür sei, dass sie Schule noch aktiver gestalten wolle. „Die Schüler sollen sich hier wohlfühlen und lernen, respektvoll miteinander umzugehen. Ich glaube, dass ich hier in Bernitt dafür an der richtigen Stelle bin.“

Auch das gestrige Begrüßungskomitee ist dieser Ansicht. Schulrat und ehemaliger Schulleiter Mirko Murk überreichte Diesterbeck die Urkunde zum Amtsantritt und wies sie aus den Augen des Vorgängers in die Eigenheiten der Regionalen Schule ein. „Wir sind mit dem Schulträger, dem Amt Bützow-Land, sehr gut aufgestellt. Die Schüler und Lehrer sind da und motiviert“, so Murk. In der stellvertretenden Schulleiterin, Heidrun Thom, habe Diesterbeck zudem eine kompetente Hilfe an der Seite.

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