zur Navigation springen
Bützower Zeitung

22. November 2017 | 19:40 Uhr

Bützow : Mit Make-up und Co. zum Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Die 19-jährige Viktoria Rahn betreibt ihren eigenen Kosmetiksalon

von
erstellt am 15.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Der Sprung in die Selbstständigkeit erfordert viel Mut. Viktoria Rahn hat ihn gewagt – und das mit gerade mal 19 Jahren. Die Bützowerin hat in der Altstadt ein Kosmetikstudio eröffnet. „Ich habe mich einfach selbst ins kalte Wasser geschmissen“, sagt sie über ihre Entscheidung, ihr eigener Chef zu werden.

Auf die Idee, selbst einen kleinen Salon zu eröffnen, kam Viktoria Rahn, als sie nach ihrer Ausbildung nirgendwo richtig Fuß fassen konnte. „Ich hatte Probleme, etwas zu finden, das mich erfüllt“, erzählt Viktoria Rahn. Nach Gesprächen mit ihren Eltern und ihrer Betreuerin von der Ecolea in Schwerin, wo sie den Abschluss als staatlich geprüfte Kosmetikerin machte, stand ziemlich schnell fest, dass sie den Versuch der Selbstständigkeit wagen wird. „Danach ging alles ziemlich schnell. Von November bis Dezember haben wir alles geplant und dann habe ich auch schon eröffnet“, erzählt Viktoria Rahn.

In ihrem kleinen Salon, der sich im Erdgeschoss des Hauses ihrer Eltern befindet, bietet die 19-Jährige von den klassischen Gesichtsbehandlungen bis zu Make-up für feierliche Anlässe alles an. Ihre Kundschaft ist vom Alter dementsprechend gemischt. Von Mädchen, die sich für ihre Jugendweihe zurecht machen lassen möchten, bis zur älteren Dame, die sich für Anti-Aging-Produkte interessiert, sei alles dabei, sagt sie. Genau das mache ihr auch Spaß an ihrer Arbeit. „Der regelmäßige Kontakt zu Menschen ist für mich das Beste. Es ist toll, wenn sie sich über den Effekt freuen, der gleich nach meiner Behandlung zu sehen ist.“

Das Zwischenmenschliche ist für Viktoria Rahn genauso wichtig wie der eigentliche Kern ihrer Arbeit. „Viele meiner Kundinnen sprechen mit mir über ihr Leben. Ich fühle mich sehr geehrt, dass mir die Leute so viel von sich anvertrauen. Und sie können sich auch sicher sein, dass das bei mir bleibt. Ich erzähle davon nichts in der Stadt herum.“

Der Wunsch, Kosmetikerin zu werden, begann schon sehr früh, in ihr zu reifen, erzählt Viktoria Rahn. „Ganz ursprünglich wollte ich Optikerin werden, aber bei einem Praktikum habe ich festgestellt, dass man da gar nicht so viel Kontakt zu Menschen hat, wie ich dachte. Als ich dann zur Jugendweihe selbst zur Kosmetikerin gegangen bin, war ich sofort begeistert. Und dabei bin ich dann auch geblieben.“

Der kleine Salon im Elternhaus ist nur vorübergehend das Domizil der jungen Kosmetikerin. Ende das Jahres bezieht sie Räume in der Langestraße, wo sie auf jeden Fall zwei Zimmer für ihre Behandlungen zur Verfügung hat, sagt sie. Dort wird sie dann auch weiterhin allein den Laden schmeißen. „Ich habe zwar schon Anfragen bekommen, von Leuten, die bei mir arbeiten möchten, aber das steht bislang nicht zur Debatte für mich.“ Sie wolle sich erst einmal für sich etwas aufbauen, weiter denke sie noch nicht.

Obwohl sie erst seit einigen Monaten im Job steht, hat Viktoria Rahn schon einen beträchtlichen Kundenstamm. Termine gibt es nach Vereinbarung, was bedeutet, dass es morgens schon mal sehr früh losgehen kann oder auch nach 19 Uhr noch eine Behandlung ansteht. „Ich bin da sehr flexibel, das mache ich gern“, sagt Viktoria Rahn. Viel Freizeit bleibt bei dem Pensum nicht. „Das stört mich aber nicht. Ich bin ein Arbeitstier und langweile mich schnell, wenn es nichts zu tun gibt. Außerdem macht mir das so viel Spaß, dass ich es gar nicht wirklich als Arbeit wahrnehme.“

Kontakt unter Telefon 0172/972 43 07 oder im Internet unter https://www.facebook.com/victoria.rahn.9?fref=ts

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen