Bützow : Mit dem Kanu auf der wilden Warnow abwärts

Da sitzen sie noch auf dem Trockenen: Kurze Zeit später steigen die zehn Jugendlichen und Jugendklubleiterin Anke Dose (5. v.r.) in die Kanus und paddeln auf der Warnow Eickhof entgegen.
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Da sitzen sie noch auf dem Trockenen: Kurze Zeit später steigen die zehn Jugendlichen und Jugendklubleiterin Anke Dose (5. v.r.) in die Kanus und paddeln auf der Warnow Eickhof entgegen.

Besucher des Jugendklubs „Domizil“ verbrachten erlebnisreiches Wochenende im Durchbruchtal

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15. August 2016, 05:00 Uhr

Gestern gegen Mittag kamen die zehn Jugendlichen wieder an ihrem Klub in der Gartenstraße in Bützow an. Ein ereignisreiches Wochenende lag hinter ihnen. Und noch weitere interessante Ferientage stehen an.

„Es war berauschend“, sagt Marius Guhrke und lacht. Der 20-Jährige spielt damit auf die Kanutour auf der Warnow an. Der Fluss trägt gegenwärtig viel Wasser mit sich. Und so wurden die Teilnehmer bei der Paddeltour ziemlich nass. „Einige sind nicht nur gekentert, sondern die Boote liefen auch mit Wasser voll“, erzählt Anke Dose, Leiterin des Bützower Jugendklubs „Domizil“.


Am Lagerfeuer zur Gitarre gesungen


Am Sonnabendmittag waren die zehn Jugendlichen von Bützow aus ins Naturdorf Eickhof aufgebrochen. Nachdem sie sich dort eingerichtet hatten, ging es fünf Kilometer zu Fuß quer durch das Warnowdurchbruchtal nach Sternberger Burg. Dort an der Einsatzstelle standen schon die Kanus bereit. Und dann ging es flussabwärts zurück nach Eickhof. „Wir haben das in knapp dreieinhalb Stunden geschafft“, erzählt Erik Krüger. Danach seien alle schon ein wenig geschafft gewesen, hätten erst einmal eine kleine Ruhepause benötigt, erzählt Anke Dose und lacht. Später dann habe man am Lagerfeuer zusammengesessen, habe gegrillt und zu Gitarrenmusik gesungen. „Und wir haben noch Gesellschaftsspiele gemacht. Es war wirklich ein schönes Wochenende“, sagt Erik Krüger.

Der 17-Jährige gehört zu den Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig in den Klub in der Gartenstraße kommen, und das mit dem Fahrrad. Erik wohnt in Hermannshagen „Da komme ich in der Woche schon mal auf über 100 Kilometer“, erzählt Erik Krüger, der gerade die zehnte Klasse abgeschlossen hat. Was er beruflich machen möchte, da habe er zwar schon etwas im Blick, aber das sei noch nicht ganz entschieden.


Heute ab 10 Uhr Graffiti-Workshop


„Jetzt in der Ferienzeit versuchen wir immer mindestens eine besonderes Angebot in der Woche zu schaffen“, sagt Anke Dose. Bereits heute geht es weiter. Um 10 Uhr beginnt ein Graffiti-Workshop. Zwei Seiten des Jugendklubs sind schon gestaltet, nun soll eine dritte hinzukommen. Außerdem steht noch eine Fahrradtour im Ferienkalender. Wo es hingehen könnte, stehe noch nicht fest, sagt die Klubleiterin.

Nicht zuletzt haben die Jugendlichen um Anke Dose auch wieder die Bützower Gänsemarkttage im Blick. „Wir werden wieder einen Kuchenbasar machen und in diesem Jahr auch einen kleinen Flohmarkt. Geld für die Klubkasse können wir immer gebrauchen“, sagt Dose. Und was sie damit machen wollen, wissen die Jugendlichen auch schon, verrät Dose: ein Bällebad zur Entspannung.

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