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Campingplatz in Schwaan : Mit dem Heim in die Natur fahren

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Beate Voigt bietet Wohnmobil-Besitzern ein Heim auf Zeit im Grünen

svz.de von
erstellt am 31.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Sein Zuhause mit auf Reisen nehmen – diese Möglichkeit haben Freunde des Campingurlaubs. Einen Platz für das mobile Heim bietet Beate Voigt ihren Besuchern auf dem Campingplatz in Schwaan. Auf 13 Hektar Fläche können Durchreisende bis Dauergäste mit und ohne eigenem Mobil einen Wohnsitz auf Zeit finden.

„Zu uns kommen viele Rostocker, aber auch Berliner, Hamburger, Holländer und Durchreisende, die von der Fähre kommen oder auf dem Weg dahin sind und bei uns einen Zwischenstopp machen“, sagt Beate Voigt. Auf ihrer Anlage hat die Campingplatzbetreiberin insgesamt 280 Plätze, von denen 150 Touristen zukommen, der Rest werde an Dauercamper verpachtet. „Es gibt die Möglichkeit, einen Stellplatz für ein Kalenderjahr zu pachten. Die Gäste können ihr Wohnmobil abstellen und vorbeikommen, wann sie wollen. Vor allem Familien, die nur am Wochenende oder während der Ferien Zeit haben, nutzen das Angebot“, so Voigt. Wer möchte, kann mit seinem Wagen auch ein paar Wochen umherreisen und danach wieder zu seinem Stellplatz zurückkehren.

Die Jahre des ständigen Reisens haben Christa und Wilfried Borchardt noch in guter Erinnerung. Mit seinem Wohnwagen zog das Ehepaar von Land zu Land, um Neues kennenzulernen. „Wir waren viel in Polen, in Skandinavien, Holland und Ungarn“, erzählt Wilfried Borchardt. „Wir sind gerne auf die Menschen zugegangen, weil wir uns für die Leute interessierten“, sagt Christa Borchardt. Mittlerweile haben die beiden Rostocker einen Dauersitz auf dem Schwaaner Campingplatz gefunden. „Wir kommen hierher, wie wir lustig sind. Wir lieben die Abwechslung. Wenn wir zuhause sind, machen wir etwa Ausflüge an der Ostsee. Hier in Schwaan genießen wir die Ruhe in der Natur“, so Christa Borchardt. Die Entscheidung, sich mit ihrem Wohnwagen in Schwaan einzumieten, hat das Ehepaar nicht bereut. „Hier auf der Ecke, wo wir unseren Platz haben, verstehen wir uns gut mit den Nachbarn. Wir haben alle ein ähnliches Alter und somit die gleichen Gesprächsthemen“, erzählt die Rostockerin. Dabei sei es selbstverständlich, dass sich Camper untereinander helfen. „Wir kümmern uns etwa um die Blumen, gießen und pflegen sie, wenn der Besitzer eine Zeit lang nicht da ist“, erzählt Dauercamper Wilfried Borchardt.

Wer ebenfalls in Nachbarschaft zu anderen Wohnmobil-Liebhabern Urlaub machen will, finde in Schwaan noch einen Platz. „Auch Tagesreisende ohne Wagen können zu uns kommen. Wir bieten Rad- und Wasserwanderern Hütten zur Übernachtung an. Wenn es nass ist, sind die angenehmer als ein Zelt“, sagt die Campinplatzbetreiberin.

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