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Bützower Zeitung

20. September 2017 | 20:27 Uhr

Bützow : Mit Büchern in den Sommer

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Gestern begann die FerienLeseLust in Mecklenburg Vorpommern / Die Kinder der Freien Grundschule sind begeistert dabei

„Lesen ist eine Grundvoraussetzung, um das tägliche Leben bewältigen zu können“, der Meinung ist Sabine Prescher, Leiterin der Bibliothek in Bützow. Deswegen versucht sie, die Freude am Lesen bei den Kindern mit einem besonderen Programm zu steigern: Ab sofort besteht für die Schüler der 4. bis 6. Klassen die Möglichkeit, sich im Krummen Haus zur FerienLeseLust einzutragen. Gestern Vormittag fand die erste von sechs Einführungsveranstaltung für die vierten Klassen der Freien Grundschule Bützow statt.

Zunächst wurden Auszüge aus sieben verschiedenen Büchern vorgelesen und die Fragen der Kinder beantwortet. Danach hatten die Viertklässler die Möglichkeit, sich einzuschreiben, Bücher auszusuchen und auszuleihen. Für die Teilnehmer der FerienLeseLust stehen zwei gesonderte Regale voller Bücher zur Verfügung. Besonders beliebt sind laut Sabine Prescher Buchreihen. Die 340 Schmöker wurden passend zum Sommer, den Ferien und dem Alter der Kinder ausgewählt. „Die Bücher sind spannend, abenteuerlich und lustig“, versichert die Bibliotheksleiterin. Die Bücher dürfen in der Zeit bis zum 8. September nur von „Ferienlesern“ ausgeliehen werden. Es seien auch 40 Bücher dabei, die noch nie vorher in den Regalen zu finden waren, berichtet die Bibliotheksleiterin. Sie hofft, dass die Zahl der Teilnehmer, die letztes Jahr circa 60 betrug, noch weiter ansteigt.

Odin Balmer aus der vierten Klasse ist beim Ferienleseclub angemeldet. Am liebsten liest er Gregs Tagebücher, Actionbücher und Comics. „Normalerweise lese ich nur ab und zu, wenn ich grade Lust habe“, erzählt er. Dennoch möchte er in den folgenden acht Wochen sechs Bücher lesen. Beginnen will der Zehnjährige mit dem Titel „Das Overlord Protokoll“ von Mark Walden.

Seine Lehrerin Anke Freiwald schätzt die Lesekompetenz ihrer vierten Klasse als sehr hoch ein. „Lesen ist eine Kulturtechnik, die man können muss“, sagt sie. Aus dem Grund wurde von Anfang an sehr viel Zeit in das Lesen investiert. Jede Woche gibt es eine Stunde „Bücherzeit“, in der die Schüler sich gegenseitig ihre gelesenen Bücher vorstellen oder einfach Zeit zum Lesen eigener Bücher haben. In der 1. Klasse besuchten die Kinder wöchentlich die Bibliothek. So soll die Freude am Lesen gefördert werden.

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