zur Navigation springen

Mieterverein Rostock : Mieten werden immer teurer

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verein stellt für 2016 drastische Erhöhungen fest

von
erstellt am 07.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Wohnungen werden immer mehr zum Luxusgut. Der Mieterverein Rostock, der auch für Bützow und die umliegenden Gemeinden zuständig ist, hat 2016 „besonders viele Erhöhungen“ festgestellt, so Geschäftsführer Kai-Uwe Glause. Während das für Rostock schon seit längerem so sei, würden auch in den kleineren Städten wie Bützow und Güstrow Engpässe deutlich. „Da spannt sich etwas an“, sagt Glause.

Während die Hansestadt als Ballungszentrum deutlicher Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist, gewinnen die kleineren Städte zunehmend an Bedeutung – eine Konsequenz des Mangels an erschwinglichem Wohnraum. Glause: „Weil es in Rostock schon so eng ist, schauen vor allem Familien verstärkt nach Güstrow und auch Bützow.“ Viele würden für geringere Mieten das Pendeln zum Arbeitsplatz in Rostock in Kauf nehmen.

Laut der Jahresbilanz des Vereins gab es im vergangenen Jahr unverändert hohen Bedarf an den Beratungsangeboten für Mieter. In Bützow würden die Termine – ein Mitarbeiter des Mietervereins ist nach Terminvereinbarung jeden vierten Dienstag im Monat vor Ort – allerdings nicht immer angenommen. „Wir stellen immer wieder fest, dass viele gar nicht wissen, dass es den Mieterverein überhaupt gibt“, sagt Glause. Mit einer Mitgliederzahl im unteren dreistelligen Bereich sind Bützow und die umliegenden Gemeinden im Verein, der insgesamt knapp 5400 Mitglieder hat, deutlich unterrepräsentiert. Dennoch sei es wichtig, auch hier Beratungstermine anzubieten, so Kai-Uwe Glause.

Zu den am meisten nachgefragten Themen beim Mieterverein gehörten auch 2016 wieder die Betriebskosten. In knapp 61 Prozent der Beratungen wurde über dieses Thema gesprochen. „Sie liegen jedes Jahr an der Spitze bei den Beratungen. Das wiederholt sich im Wesentlichen an all unseren Standorten“, sagt der Geschäftsführer.

Zu den weiteren Beratungsschwerpunkten gehörten Wohnungsmängel (13,8 Prozent), Mieterhöhungen (9,3 Prozent), Kündigungen (4,2 Prozent) und Kautionsstreitigkeiten (4,1 Prozent).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen