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Bützower Zeitung

25. September 2017 | 13:32 Uhr

Schwaan : Mensch und Tier in Harmonie

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Schwaaner Hundeverein richtet 2. Agility-Turnier aus / Teilnehmer kommen aus sechs Bundesländern und der Schweiz

von
erstellt am 31.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Zum Mekka von Zwei- und Vierbeinern wurde der Sportplatz am Schwaaner Schaffrusch am zurückliegenden Wochenende. Mehr als 100 Hunde und Hundeführer gingen beim 2. Agility-Turnier des Hundevereins Schwaan an den Start. Die Teilnehmer kamen aus sechs verschiedenen Bundesländern und der Schweiz.

Männer und Frauen – jüngere und ältere – gehen über den abgesteckten Parcours und vollführen eigenartige Bewegungen. Sie laufen vorwärts und rückwärts, vollziehen Pirouetten, breiten die Armee aus und drehen sich im Kreis. „Als ich das das erste Mal gesehen habe, habe ich gesagt, das mache ich nicht. Ich mache mich doch nicht zum ...“, erzählt Uwe Wendorf von seiner ersten Begegnung mit Agility. Doch längst ist er von dieser besonderen Form des Hundesports begeistert, mehr noch, er ist sogar Trainer. „Agility hat in den zurückliegenden Jahren einen richtigen Boom erfahren“, sagt Wendorf. Das beste Beispiel sei der eigene Verein. „Wir haben damit vor sieben, acht Jahren begonnen. Heute sind wir allein in der Sparte Agility 25 Mitglieder.“

Bei dieser Sportart absolvieren die Vierbeiner einen Parcours mit Steg, Wippe, Tunnel, Sprüngen und Slalomstangen. Dabei sind diese Hindernisse in einer bestimmten Reihenfolge und von der richtigen Seite zu absolvieren. Der Hundeführer lenkt sein Tier über diesen Parcours ohne Leine, sondern nur mit Kommandos, verbal und mit Handzeichen. Das Schwierige: Die Hundeführer kennen den Parcours vorher nicht. Ein Wertungsrichter, der für den Wettkampf bestimmt wird, denkt sich die Strecken aus und setzt unmittelbar vor dem Wettkampf die Hindernisse. Für den Wettkampf in Schwaan war extra Dennis Treu aus Lübeck angereist. Ist der Parcours gesteckt, haben die Hundeführer die Möglichkeit, ihn abzugehen. „Dafür haben sie maximal fünf bis sieben Minuten Zeit“, erklärt Uwe Wendorf. „Sie müssen sich alles genau einprägen.“ In drei verschiedenen Größenklassen und drei Leistungsklassen werde gestartet. In Schwaan gab es seit Freitag insgesamt 24 verschiedene Wettbewerbe.

„Weil viele schon am Freitag anreisen, sind wir schon mit einem kleinen Wettbewerb mit 50 Teilnehmern gestartet“, sagt Uwe Wendorf. Am Sonnabend und Sonntag waren es dann 100 Starter. „Wir hatten sogar mehr Anmeldungen. Aber das Starterfeld wird dann auf 100 begrenzt“, so Wendorf.

In der großen Nachfrage sieht er eine Bestätigung dafür, dass die Schwaaner bei ihrer Premiere vor einem Jahr „vieles richtig gemacht haben müssen“, das Turnier gefallen hat. Doch auch Hundeführer, die in diesem Jahr das erste Mal dabei sind, sind angetan. Klaudia Guns absolviert zum Beispiel am Sonnabend mit ihrem Manchester Terrier „Idefix“ den Parcours. „Es ist sehr schön hier“, sagt die Frau, die aus Schleswig-Holstein angereist ist.

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