20 Fragen : „Meine Mutter ist meine Heldin“

Als Präsidentin des Carnevalsvereins ist Britta Wagner oft im „Casa“ zu finden. Dort findet alljährlich die Faschingsfeier statt.
Als Präsidentin des Carnevalsvereins ist Britta Wagner oft im „Casa“ zu finden. Dort findet alljährlich die Faschingsfeier statt.

Im Interview zum Wochenende gibt Britta Wagner aus Bützow Einblicke in ihr bewegtes Leben

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16. Januar 2016, 12:00 Uhr

Die gebürtige Bützowerin Britta Wagner ist immer unterwegs. Neben ihrer Arbeit als Bürokraft in einer Psychotherapiepraxis hat sie als Präsidentin des Bützower Carnevalsvereins alle Hände voll zu tun. Darüber hinaus spielt auch die Musik eine große Rolle im Leben der 43-Jährigen. Britta Wagner ist verheiratet und hat drei Söhne sowie zwei Enkelkinder. SVZ-Redakteurin Christina Milbrandt stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Bei mir im Garten am Wasser.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich würde eine Begegnungsstätte für Vereine zur Verfügung stellen, so wie es sie auch in jedem Dorf gibt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Das ist schwierig, weil ich immer sehr viel unterwegs bin. Es schwankt bei mir zwischen der Arbeit, meinem Zuhause und dem Carnevalsverein.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe in Bützow bei einem Bekannten Obst und Gemüse verkauft. Das war zur Wendezeit der erste Laden, bei dem es Bananen und andere Sachen zu kaufen gab, die in der DDR Mangelware waren.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Klamotten. Ich weiß, dass ich mir in dieser Zeit Adidas-Turnschuhe gekauft habe, die bis zu den Knöcheln reichten. Das war damals total modern.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde mir gern ein Motorrad kaufen können. Fahren kann ich, aber leider fehlen mir die finanziellen Mittel für ein eigenes.
Was stört Sie an anderen?
An anderen stört mich, wenn sie unehrlich sind und sich mit den Federn anderer schmücken.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das war auf der letzten Probe des Carnevalsvereins. Dabei gibt es immer etwas zu lachen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Da fällt mir spontan nichts ein.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
In meinem persönlichen Umfeld ist es meine Mutter. Sie hat mich und meine beiden Geschwister von Anfang an allein groß gezogen und aus uns allen ist etwas geworden. Sie hat immer gearbeitet und für andere ihr letztes Hemd gegeben. Das so zu schaffen, vor allem in der DDR-Zeit, ist bewundernswert.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Die Biografie von Heinz Erhardt.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Donnerstags schaue ich immer „Criminal Minds“. Ansonsten sehe ich mir jeden Morgen um 6 Uhr die Nachrichten an. Das ist mein Aufstehprogramm.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Natürlich bei einer Karnevalsfeier.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Denzel Washington. Weil ich ihn als Schauspieler total genial finde.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Hauptsächlich deutsche Gerichte. Ich koche leidenschaftlich gern.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Invisible“ von Alison Moriet. Bei dem Lied habe ich als Teenager meinen ersten Freund kennen gelernt.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein Sohn ist das schönste Geschenk für mich.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Reise nach Australien wäre sehr schön. Nach Schottland würde ich aber auch gern einmal fahren.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich hoffe mit Tanzen, Spaß haben und Treffen mit Freunden.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Steffen Fitz. Er ist sehr interessiert an Bützow, obwohl er noch nicht so lange in der Stadt lebt.

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