zur Navigation springen

Schwaan : Mehr Geld für Sport, Kultur und Heimatpflege

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Fördermittel der Stadt sollen um 5300 Euro aufgestockt werden

von
erstellt am 27.Sep.2016 | 12:00 Uhr

Für Sport, Kultur- und Heimatpflege sowie die freie Wohlfahrtspflege will Schwaan mehr Geld in die Hand nehmen. Die Fördermittel, die von Vereinen und von freien Trägern beantragt werden können, sollen um 5300 Euro auf dann 20 000 Euro im Jahr aufgestockt werden. Für den Sport würden ab 1. Januar kommenden Jahres 12 000 Euro (bisher 11 000 Euro), für die Kultur- und Heimatpflege 5000 Euro (2500 Euro) sowie für die freie Wohlfahrtspflege 3000 Euro (1200 Euro) zur Verfügung stehen. Noch ist aber keine Entscheidung gefallen.

„Das ist ein Vorschlag in Vorbereitung der Haushaltsdiskussion“, sagt Bürgermeister Mathias Schauer (UWS). Die Verwaltung erstelle gegenwärtig den Haushaltsplan für 2017. Für einzelne Positionen gebe es Vorschläge, über die in den Ausschüssen diskutiert werden soll. „Es gibt natürlich Träume und Wünsche. Wir müssen sehen, was wir am Ende davon wirklich realisieren können“, sagt Schauer.

Die Einzelentscheidung zu den Fördermitteln für die Vereine und freien Träger kam den Mitgliedern des Finanzausschusses zu früh. „Ich bin ja nicht dagegen, dass die Vereine mehr Geld bekommen. Doch der Zeitpunkt ist aus meiner Sicht nicht der richtige“, sagt zum Beispiel Christine Hirsch (CDU). Das können sie doch erst entscheiden, wenn der Gesamthaushalt vorliege, um einschätzen zu können, ob das machbar ist, erklärte Hirsch auf der jüngsten Sitzung des Gremiums. Der Ausschuss vertagte seine Entscheidung auf die nächsten Beratungen zum Haushalt.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder hingegen bereits über die Förderung des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus. Hintergrund: Der Bund unterstützt Initiativen, die darauf ausgerichtet sind, dem demografischen Wandel in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Schwaan sieht das aus Bürgerbegegnungsstätte, Jugendclub, Seniorentreff und Bibliothek bestehende Mehrgenerationenhaus als Teil der kommunalen Planungen zum demgrafischen Wandel an. „Wir haben die erste Runde des Auswahlverfahrens überstanden“, sagt Mathias Schauer. Verbunden damit sind für den Zeitraum 2017 bis 2020 jährlich 30 000 Euro Fördermittel vom Bund. Die müssen aber mit einem Eigenanteil von 10 000 Euro jährlich von den Kommunen untermauert werden. „Auch diese Summe muss dann Bestandteil des neuen Haushaltsplans werden“, so der Bürgermeister. Dieses Geld werde auch nur zweckgebunden eingesetzt, wenn Schwaan den Zuschlag vom Bund erhält und die Fördermittel fließen. Unter diesem Gesichtspunkt sagten die Mitglieder des Finanzausschusses „Ja“ und gaben damit den Stadtvertretern für ihre Entscheidung bei der morgigen Sitzung eine Beschlussempfehlung mit auf den Weg.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen