Karnevalsaison 2018 : Maskenball: Italienische Momente in Zernin

Als „Casanova“ führte Rolf Debski durch das Programm. Auch die Funkemariechen durften dabei natürlich nicht fehlen. Ebensowenig der Elferrat des Zerniner Carnevalsverein.
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Als „Casanova“ führte Rolf Debski durch das Programm. Auch die Funkemariechen durften dabei natürlich nicht fehlen. Ebensowenig der Elferrat des Zerniner Carnevalsverein.

Karnevalverein begeisterte mit Programm / Weitere Veranstaltungen folgen am kommenden Wochenende

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15. Januar 2018, 05:00 Uhr

Der Zerniner Karneval fällt nun schon im zweiten Jahr nacheinander aus der Reihe. Im Vorjahr begann das Zerniner Narrenvolk erst am Wochenende nach Aschermittwoch mit seinem bunten Treiben. In diesem Jahr lassen es die Karnevalisten bereits weit vor Ende der 5. Jahreszeit so richtig krachen. Es gibt gleich mehrere Gründe dafür. Der eine: Der Saal in Zernin ist an anderen Wochenenden für Familienfeiern verplant. „Außerdem sind einige der Mitglieder im Februar im Winterurlaub, würden dann fehlen“, erklärt der amtierende Präsident Uwe Schultz. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, der im kommenden Jahr auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

 

Mit dem frühen Termin in diesem Jahr war die Vorbereitungszeit natürlich besonders kurz. „Wir haben im Oktober begonnen“, sagt Uwe Schultz. Seitdem trafen sich die Mitglieder alle 14 Tage, um das Programm vorzubereiten. Außerdem hätten die Karnevalisten sehr gute „Bühnenbauer“ und „Dekorateure“ in ihren Reihen, die wieder für tolle Aufbauten und Kostüme sorgten.

„Wir müssen eben viel improvisieren“, sagt Uwe Schultz. Und wie gut sie das beherrschen, bewiesen sie beim „Maskenball“ am Sonnabendabend im Gemeindezentrum von Zernin. Bei diesem Thema denkt natürlich fast jeder gleich an Venedig. Und so wurde der italienische Abend von der ersten Minute an zu einem vollen Erfolg.

Als eine Meisterin der Improvisation zeigte sich zum Beispiel Petra Lindhorst. Gemeinsam mit Uwe Schultz ist sie in Zernin als „Herta und Alfred“ mittlerweile Kult. Und mit ihren Sketchen strapazierten sie die Lachmuskeln der Besucher eins ums andere Mal. Wie Petra Lindhorst dabei kleine technische Pannen schlagfertig überbrückte, das sorgte selbst bei ihren Mitstreitern vom Karnevalsverein für Schenkelklopfer. Und so stimmte „Casanova“ Rolf Debski nicht nur einmal das dreifache „ZCV Helau“ an.

Doch nicht nur „Herta und Alfred“ bekamen Szenenapplaus, auch die Auftritte der Funkenmariechen und der Tanzgruppe wurden gefeiert, ebenso „Al Bano und Romina Power“, herrlich parodiert von Nadine und Steffen Nowak. Nach über zwei Stunden kochte der Saal dann noch einmal, als das Zerniner Männerballett mit dem „Tanz der Zipfel“ für ein furioses Finale sorgte.

Wer das alles an diesem Wochenende verpasst hat, sollte sich am kommenden Sonnabend ab 20.11 Uhr den „Maskenball“ in Zernin nicht entgehen lassen. Am Sonntag, 21. Januar, findet dann auch noch der Kinder- und Seniorenfasching statt. Los geht es dann um 14.30 Uhr

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