Bernitt : Markt und Klön-Treff zugleich

Zum Stöbern lud der Stand von Anne Lahl (v. l.), Angelika Lahl, Frank Lehwald und Ronald Lahl ein.
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Zum Stöbern lud der Stand von Anne Lahl (v. l.), Angelika Lahl, Frank Lehwald und Ronald Lahl ein.

Auf dem Pfarrhof boten Händler die verschiedensten Waren an

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18. September 2017, 05:00 Uhr

Marktplatzatmosphäre herrschte am vergangenen Sonnabend auf dem Pfarrhofgelände in Bernitt. Anlässlich des mittlerweile achten Herbstmarktes hatten zahlreiche Händler aus der Region ihre Stände aufgebaut. Von Geschirr über Dekoartikel bis hin zu Genähtem und Holzarbeiten gab es für jeden Geschmack etwas.

So auch am Stand von Familie Lahl aus Moisall. „Wir sind eigentlich immer dabei“, sagte Ronald Lahl, der es sich nicht nehmen ließ, mit seinen Kunden auch ein wenig zu feilschen. Auch Günter Spieker aus Güstrow zählt schon zu den erfahrenen Händlern auf dem Bernitter Herbstmarkt. Er sei schon zum dritten Mal dabei, erzählte er. An seinem Stand bot der ehemalige Berufsschullehrer hochwertige Holzarbeiten an, die meisten davon Dekoartikel für die Weihnachtszeit. Schneemänner, Tannenbäume und Co. konnten für einen kleinen Obolus erworben werden. Das Fertigen der Figuren sei sein großes Hobby, erzählte der Rentner.

Neben den Verkausständen gab es auf dem Pfarrhof aber noch viel mehr zu entdecken. So konnten sich die Kinder auf dem Karussell oder beim Ponyreiten amüsieren und die Erwachsenen konnten im Kaffeezelt bei einem Stück Kuchen ins Gespräch kommen. Und auch für Kultur war gesorgt: Zwei Schülerinnen des Bützower Gymnasiums machten für die Besucher Musik. „Es war uns wichtig, dass nicht nur der Handel im Mittelpunkt steht, sondern auch Kultur geboten wird“, sagte Edda Bethge, Vorsitzende des Vereins „Kirche belebt“, der den Bernitter Herbstmarkt organisierte. Generell solle die Veranstaltung weniger als Flohmarkt verstanden werden, sondern vielmehr als Treffpunkt für zwangloses Beisammensein, bei dem alle Spaß haben.

Unterstützung bei der Organisation bekam der Verein von der freiwilligen Feuerwehr des Ortes und dem Bernitter Dorfladen. An dessen Stand konnten die Besucher sich ordentlich mit Kulinarischem eindecken.

Mit den Besucherzahlen zeigte sich Edda Bethge zufrieden. Sie habe im Vorfeld Angst vor schlechtem Wetter gehabt, das für wenig Resonanz sorgen könnte, aber das habe sich zum Glück nicht bewahrheitet. Einen Grund für den Erfolg sieht die Vereinsvorsitzende auch darin, dass es genügend Angebote für Kinder gibt. Wenn junge Leute mit Nachwuchs angelockt werden sollen, dann müsse eben auch den Kleinen etwas geboten werden, so Edda Bethge.

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