Güstrow : „Malen ist mein Gesundbrunnen“

Hat schon mehr als 250 Bilder gemalt: die Güstrowerin Ursula Kootz.
Hat schon mehr als 250 Bilder gemalt: die Güstrowerin Ursula Kootz.

„Rund um Güstrow“ heißt die neue Ausstellung von Ursula Kootz / Heute Eröffnung im Awo-Familienzentrum in der Südstadt

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06. März 2019, 21:27 Uhr

Mehr als 250 Bilder hat Ursula Kootz schon gemalt. „Landschaften faszinieren mich und die Mecklenburger Landschaft ist ja unendlich schön“, sagt die 68-Jährige. So hat sie ein Stück des Güstrower Inselsees ebenso festgehalten, wie den Barlachweg oder den bekannten Rodelberg in den Heidbergen. Aber auch an eine Stadtansicht, nämlich die Hageböcker Straße, hat sich die Ruheständlerin getraut.

Jetzt zeigt die Güstrowerin eine Auswahl ihrer Bilder in der neuen Ausstellung „Rund um Güstrow“, die heute um 16.30 Uhr im Familien-, Freizeit-, Lernberatungszentrum der Arbeiterwohlfahrt in der Güstrower Südstadt eröffnet wird. Ursula Kootz, die vor über zehn Jahren das Malen für sich entdeckte, stellt hier verschiedene Landschaftsmotive, aber auch Tiere und Stillleben aus. Bis Mitte Mai sind die Bilder am Platz der Freundschaft zu sehen.

„Angefangen habe ich mit Acryl, aber mit Öl ist es ein schönes Arbeiten. Man kann weichere Übergänge in den Farbverläufen schaffen“, erklärt die 68-Jährige. Als Autodidaktin startete sie, hat sich vieles angelesen. Doch seit über acht Jahren trifft sie sich einmal in der Woche in Lüschow bei Horst Meyn in einer Gruppe und bekommt dort professionelle Anleitung in der Technik der Ölmalerei. „Malen ist mein Gesundbrunnen“, betont Ursula Kootz, die beruflich als Industriekauffrau bei den Stadtwerken Güstrow tätig war. Um froh zu werden, brauche sie nur eine gute CD mit ruhiger Musik aufzulegen und zu malen. „Dann geht es mir besser“, sagt sie. Derzeit habe sie gerade eine sehr kreative Phase und könne täglich malen. Doch wenn es wärmer wird, dann steht für Ursula Kootz auch wieder die Gartenarbeit an. Und dort findet die 68-Jährige garantiert eines ihrer nächsten Motive.


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