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Steinhagen : Mal „weg sein“ auf dem Jakobsweg

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

20 Fragen an Gastwirt Holger Klähn: Er ist fußballverrückt und hat noch immer sein erstes Moped aus der Jugendzeit

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 16:31 Uhr

Heute Abend, 18 Uhr, lädt der Kultur- und Sportverein Steinhagen wieder zum Skat- und Romméabend in die Raststätte Klähn ein. Und in diesem Fall ist der Name Programm. Natürlich steht dann wieder Holger Klähn hinter dem Tresen. Der gebürtige Bützower, der die ersten sechs Jahre seines Lebens in Lübzin verbrachte und seit- dem in Steinhagen wohnt, hat vor nunmehr 22 Jahren das ehemalige Sozialgebäude des einstigen Kreisbetriebes für Landtechnik (KfL) übernommen. Dort im KfL erlernte der (noch) 52-Jährige einst den Beruf des Schlossers. Nach der Wende schulte der zweifache Familienvater um zum Gastwirt, betreibt seit 1992 die Raststätte. „Ich hatte damals mächtig Bammel, ob das auch alles gut geht. Doch ich hatte eine gute Dozentin, und ihr Ehemann war ein Unternehmensberater. Die haben mir beim Start unheimlich geholfen und gratulieren mir jedes Jahr, dass es mich noch gibt.“

Der Fußballfan durch und durch spielt nach wie vor bei den Alten Herren des TSV, ist Mitglied im Kultur- und Sportverein Steinhagen und erneut als Gemeindevertreter gewählt worden.

SVZ-Reporter Ralf Badenschier stellte dem Steinhäger die 20 Fragen.

1. Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Auf dem Fußballplatz. Seit meiner Kindheit tobe ich mich dort aus und kann bis heute nicht genug davon bekommen. Ich glaube, das nennt man eine „Fußball-Macke“ haben.

2. Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich ärgere mich sehr darüber, dass die Leute ihren Müll und Unrat in der Natur entsorgen. Obwohl die Deponie nicht weit weg ist. Ich würde versuchen, das zu unterbinden.

3. Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Irgendwo hinter einem Tresen.
4. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Rübenhacken.

5. Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe es gespart und mir dann ein Moped S50 gekauft. Das kostete damals um die 1500 Ostmark. Das Moped habe ich übrigens heute immer noch.

6. Was würden Sie gerne können?

Dudelsack spielen. Ich finde das einfach fantastisch.

7. Was stört Sie an anderen?

Überheblichkeit und Arroganz

8. Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Als meine Tochter mit ihrem Auto beim Rückwärtsfahren (!) leicht gegen mein Auto stieß. Sie sprang aus dem Auto und schaute, ob an ihrem Pkw vorne (!) alles heil ist!

9. Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Eine dicke Zigarre geraucht. Das bekam mir überhaupt nicht. Man muss wissen, ich bin Nichtraucher.

10. Wer ist Ihr persönlicher Held?

Meine Mutter. Sie unterstützt mich täglich in meinem Betrieb.

(Das ausführliche Interview lesen Sie am Sonnabend in der SVZ).


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