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Bützower Zeitung

25. November 2017 | 09:06 Uhr

Bützow : Luxus vor und hinter der Fassade

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Grand Hotel Heiligendamm hält, was es verspricht / SVZ-Leser nach Rundgang begeistert

svz.de von
erstellt am 05.Aug.2014 | 13:22 Uhr

Wo einst die Staatschefs beim G-8-Gipfel luxuriös residierten, ermöglichte gestern die SVZ-Sommertour auch unseren Lesern einen Blick hinter die glamouröse Fassade des Grand Hotel in Heiligendamm. Schon vor dem Eingang wird deutlich, dass sich hier hauptsächlich die wohlhabende Gesellschaft niederlässt. Sportwagen und Nobelkarossen dominieren den Parkplatz direkt vor dem Luxushotel. Dabei stehen die Türen für Jedermann offen – der jedoch auch über das nötige Kleingeld verfügen sollte.

Seit elf Jahren erstrahlt das Grand Hotel mittlerweile wieder im neuen Glanz. Vor 2,5 Jahren fiel es aber in eine Insolvenz-Krise. Das war eine anstrengende, aber auch interessante Zeit“, sagt Dorit Wehmeyer, Pressesprecherin des Grand Hotel. Selbst in dieser Phase wurde so professionell gearbeitet, dass die Gäste davon nichts mitbekamen. Seit August des vergangenen Jahres gibt es nun einen neuen Eigentümer. Seitdem geht es wieder bergauf. „Wir erleben einen guten Sommer, waren zum Beispiel am vergangenen Wochenende komplett ausgebucht“, sagt Cindy Rogalla, zuständig für Marketing/PR. Ansonsten liege die Auslastung derzeit bei 90 Prozent. 181 Zimmer, darunter 61 Suiten, bieten knapp 400 Gästen einen Schlafplatz. 240 Mitarbeiter sind dann damit beschäftigt, dem Ruf des Hauses gerecht zu werden und den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten.

Die SVZ-Leser durften gestern auch einmal für eine kurze Zeit das Gefühl haben, im Luxus zu hausen. Neben einem Blick von der Dachterrasse auf die Seebrücke und über die Ostsee, führte der Rundgang auch in eine Juniorsuite. Immer wieder viel die Frage nach dem Preis für eine Übernachtung, doch angesichts der 22 verschiedenen Zimmerkategorien gibt es schon aufgrund der Zimmergröße (36 bis 150 Quadratmeter) Unterschiede.

Fakt ist, dass die Nebensaison günstiger ist und somit für den einen oder anderen vielleicht auch erschwinglicher. „Wir wollen unbedingt mal hier Urlaub machen. Es ist so schön sauber und gepflegt hier. Auch der Stil, schön schlicht und elegant, gefällt uns“, sagen Dieter und Christel Hauptmann aus Bernitt.

Insgesamt besteht das Grand Hotel aus fünf Gebäuden (Kurhaus, Haus Grand Hotel, Severin Palais, Haus Mecklenburg und Burg Hohenzollern), die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Interessant ist, dass die Hotel-Restaurants auch ohne eine Zimmerbuchung genutzt werden können. „Die Umzäunung vor dem Hotel wirkt zunächst abschreckend, man traut sich gar nicht auf das Gelände. Das Angebot, hier essen zu können, werden wir bestimmt wahrnehmen“, sagt Rainer Naumann aus Bützow. Einen Wochenendbesuch hat sich Brigitte Czarschka vorgemerkt. „Das ist ja sagenhaft. Hier wurde an alles gedacht. Das ganze Areal ist gut konzipiert“, lobt die 68-Jährige das Grand Hotel in höchsten Tönen.

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