Bützow : Letzter Auftritt der Güstrower Kabarettgruppe

Volle Reihen beim letzten Auswärtsauftritt der Kabarettgruppe „Die lieben Alten“.  Fotos: Nicole Groth
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Volle Reihen beim letzten Auswärtsauftritt der Kabarettgruppe „Die lieben Alten“. Fotos: Nicole Groth

Die fünf Darsteller von „Die lieben Alten“ präsentierten gestern in Bützow ihr aktuelles Stück

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15. Juni 2016, 12:00 Uhr

„Die lieben Alten“ waren gestern zu Besuch in den Räumen der Volkssolidarität in Bützow. Die Kabarettgruppe aus Güstrow präsentierte ihr aktuelles Stück „Wir wurden verkohlt – ganz unbemerkelt“. Mit politischem Witz, lustig verpackter Kritik und genügend Humor, um über sich selbst zu lachen, begeisterten die „Alten“ ihr Publikum.

„In unseren sieben Jahren haben wir es geschafft, vier unterschiedliche Stücke aufzuführen“, erzählt Peter Balcke, Darsteller der Kabarettgruppe der Güstrower Volkssolidarität. Doch nun ist Schluss. Die gestrige Darbietung war für das fünfköpfige Team der letzte Auswärtsauftritt. „Am 2. Juli zeigen wir in Güstrow unser aktuelles Stück mit Höhepunkten aus den vergangen Jahren“, sagt Balcke.

Die drei Frauen und zwei Männer hielten sich mit Kritiken über die Entscheidungen der Landespolitiker nicht zurück. Günther Hemp und Monika Ricker mimten ein Ehepaar, dass die Schließung des Parchimer Theaters nicht guthieß. Seitdem verfahren Besucher zu viel Sprit, da sie für einen Besuch im Rostocker Theater, eine weitere Strecke zurücklegen. Schließlich erledigte sich das Problem von selbst, hatten sich die beiden Senioren doch im Datum vertan und die Aufführung bereits verpasst. Auch lokale Probleme kamen nicht zu kurz. So ließen die Darsteller auf humoristische Weise ihren Ärger darüber raus, dass immer noch zu viel Hundekot auf den Gehwegen liegt. „Die Hundetoiletten sind auch viel zu hoch angebaut, wie soll denn da ein Tier rankommen“, sagte Günther Hemp und sorgte für Gelächter im Publikum.

Musikalisch hatte die Gruppe ebenfalls etwas zu bieten. Helma Neumann sang das „Lied einer langzeitarbeitslosen Hartz-IV-Empfängerin“ währenddessen Balcke die guten und schlechten Seiten des Landes in „MV tut gut“ vortrug.

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