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Bützower Zeitung

15. Dezember 2017 | 11:24 Uhr

DRK Bützow : Lehrling aus der Region gesucht

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bützower DRK bietet Ausbildung zum Rettungssanitäter an. Informationsveranstaltung dazu am 28. Januar

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2017 | 09:00 Uhr

„Ich gehe jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit“, sagt Sebastian Klaiber. Der 20-Jährige absolviert derzeit eine Ausbildung zum Notfallsanitäter beim Bützower DRK. Der Bützower befindet sich im dritten Lehrjahr. „Von klein auf wollte ich einen Krankenwagen fahren.“

Sebastian Klaiber profitierte von dem 2014 erlassenen Nofallsanitätergesetz. Dieses regelt seither die Ausbildung zum Notfallsanitäter, der besser ausgebildet ist als der bislang übliche Rettungsassistent. „Der Notfallsanitäter löst das Berufsbild des Rettungsassistenten ab“, erklärt Karin Rhein, Leiterin der Rettungswache. Der recht neue Beruf verfüge über mehr Kompetenzen und Aufgabenpflichten als das „Auslaufmodell“.

Der Beruf des Notfallsanitäters ist laut Karin Rhein vielen jedoch noch recht unbekannt. Deswegen wird die Bützower Rettungswache am Sonnabend, 28. Januar, von 9 bis 12 Uhr einen Informationstag veranstalten. Dabei werden zwei Ziele verfolgt. Zum einen soll der Ausbildungsberuf als solches bekannter gemacht werden, zum anderen soll bei Menschen von hier das Interesse daran geweckt werden, denn auch in diesem Jahr wird wieder eine Ausbildungsstelle frei. Laut Rhein seien viele andere Bundesländer in Sachen Rettungssanitäter-Ausbildung noch nicht so weit, weswegen vermehrt externe Bewerbungen eingehen. Aber: „Wir wollen regional und junge Menschen von hier ausbilden“, betont die Bereichsleiterin Rettungswache. Die Ausbildung beginnt am 1. September, bewerben müssen sich Interessierte aber bis zum 1. März.

Die Ausbildung ist in drei Komplexe unterteilt: Ein Krankenhauspraktikum (1920 Stunden), Arbeit in der Lehrrettungswache (720 Stunden) und Theorie (1960 Stunden). Die Theorie wird in Teterow geschult. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit der staatlichen Prüfung zum Notfallsanitäter. Als Grundvoraussetzung müssen Bewerber mindestens einen Hauptschulabschluss mit zweijähriger Berufsausbildung oder die Mittlere Reife mitbringen. „Eine richtig gute Ausbildung, sehr abwechslungsreich“, berichtet Sebastian Klaiber. Nur teamfähig müsse man sein. Im Rahmen der Ausbildung wird auch der Lkw-Führerschein erworben.

Da der Rettungssanitäter weitaus umfassender ausgebildet wird als der Rettungsassistent, spricht Rhein von einer generellen „Verbesserung der Qualität im Rettungsdienst“. Und davon würde jeder Mensch profitieren. Genau wie der ausgebildete Rettungssanitäter. „Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind vielfältig“, sagt Karin Rhein. Von der Notaufnahme, über die Anästhesie oder die Leitstelle sind viele Möglichkeiten offen.

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