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Benitz : Laura Behn ist glücklich: Dank Beton nach Sofia

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

17-Jährige zieht als Zweitplatzierte des NFTE-Bundesausscheids in Europa-Event ein

svz.de von
erstellt am 26.Okt.2017 | 07:00 Uhr

Sie hat es geschafft: Laura Behn hat den Sprung nach Sofia gepackt. Die 17-jährige Benitzerin qualifizierte sich mit ihrer Geschäftsidee „Ilse“, die den Vertrieb von Figuren aus Beton vorsieht, bereits für den Bundeswettbewerb (SVZ berichtete). In Berlin belegte die Schülerin nun den zweiten Platz und darf sich über den Einzug ins Europa-Event freuen, das am 23. und 24. November in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stattfindet. „Ich bin schon gespannt, was mich dort erwartet“, sagt die 17-Jährige überglücklich und etwas aufgeregt.

Im Vorfeld habe sich ihre Aufregung noch zurückgehalten, sagt Laura Behn. Doch je näher ihre Präsentation in Berlin rückte, desto aufgeregter wurde sie. Kein Wunder, denn neben der Jury des Wettbewerbs „Network for Teaching Entrepreneurship“ (NFTE) – die allein schon für Bauchgrummeln sorgt – lauschten dem Vortrag der jungen Benitzerin auch circa 1000 Fachbesucher. Doch Laura Behn ließ sich von der Aufregung nicht unterkriegen und begeisterte die Jury. Die Belohnung war der zweite Platz und ein Ticket nach Sofia, wo sich in knapp einem Monat Menschen wie Laura aus ganz Europa mit Geschäftsideen messen werden.

In Bulgarien muss sich die Benitzerin dann der Herausforderung komplett auf Englisch stellen. In Berlin wurden „nur“ zwei Fragen auf Englisch gestellt. „Aber das hat gut geklappt.“ Sie berichtet, dass derzeit gemeinsam mit ihrer Englischlehrerin gepaukt wird, um in Sofia gewappnet zu sein. Denn das nötige Maß an Fachsprache geht über das Schulenglisch deutlich hinaus. „Was heißt Beton auf Englisch?“, fragt Laura Behn beispielsweise. Das musste sie im Vorfeld, genau wie vieles weitere, erst einmal in Erfahrung bringen. „Da waren teilweise richtige Zungenbrecher dabei.“ Ihre Englischlehrerin wird sie auch nach Sofia begleiten.

Gemeinsam mit ihrem Businessplan und ihrem fiktiven Unternehmen „Ilse“ steht bald der nächste große Schritt bevor. In Berlin hat Laura Behn viele Menschen kennengelernt, die ihr auch zahlreiche Anregungen für Ideen gegeben hätten. Ihr Businessplan sieht den Vertrieb von Dekoartikeln aus Beton vor. Der Renner sind dabei Pilze. Und in ein solches Konzept gehören auch die Ausarbeitung eines Firmenlogos, das Aufstellen einer Gewinn- und Verlustrechnung sowie das Anfertigen einer überzeugenden Präsentation, das Entwerfen von Visitenkarten und und und.

Der große Plan des Konzeptes: „Ich will ein regionales Standbein erlangen, dann überregional und irgendwann weltweit agieren“, erklärte Laura Behn im Vorfeld des Landesevents. Dabei ist jedes Dekostück ein handgefertigtes Unikat. Während der geschäftliche Part erstmal Theorie ist, führt die junge Benitzerin die Arbeiten mit Beton tatsächlich aus. Allerdings als Hobby.

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