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Gemeinschaftsunterkunft in Güstrow oder Bad Doberan : Landkreis erwartet mehr Asylbewerber

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Da das Bundesamt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten auch für Mecklenburg-Vorpommern weiter steigende Zahlen von Asylbewerbern prognostiziert, plant der Kreis auch bereits für 2014 Gemeinschaftsunterkünfte.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 10:57 Uhr

Güstrow | Dem Landkreis Rostock wurden in diesem Jahr insgesamt weniger als die ursprünglich erwarteten Asylbewerber zugewiesen. Darüber informierte jetzt Wolfgang Kraatz, 1. stellvertretender Landrat. Dennoch sei der Kreis weiterhin auf der Suche nach einer neuen und damit vierten Gemeinschaftsunterkunft im Kreisgebiet sowie nach dezentralen Unterbringungsmöglichkeiten. Da das Bundesamt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten auch für Mecklenburg-Vorpommern weiter steigende Zahlen von Asylbewerbern prognostiziert, plant der Kreis auch bereits für das kommende Jahr.
"Für 2014 befinden sich weitere Objekte in der Planung", so Kraatz. Zunächst geht es jedoch vordringlich um die Schaffung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft in Güstrow oder Bad Doberan noch in diesem Jahr. Intensive Verhandlungen laufen derzeit. "Unter dem Vorbehalt erfolgreicher Vertragsabschlüsse, eventuell erforderlicher Baugenehmigungen und entsprechender Herrichtungsmaßnahmen könnten 2013 bis zu 100 zusätzliche Plätze geschaffen werden", sagt Kraatz. Mit Stand 29. August leben im Landkreis 398 Asylbewerber, im Juni waren es insgesamt 409 Personen. Davon sind aktuell 157 Personen dezentral in Wohnungen und 241 zentral in den Gemeinschaftsunterkünften in Güstrow und Bad Doberan untergebracht. "In den vergangenen Wochen wurden dem Landkreis durch die größeren Vermieter, dabei handelt es sich vorwiegend um kommunale Wohnungsunternehmen, verstärkt freie Wohnungen nachgewiesen. Dadurch hat sich die Belegung der drei Gemeinschaftsunterkünfte etwas entspannt", erläutert Wolfgang Kraatz.

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