Schwaan : Kunstmühle zeigt Bilder von der Insel

Die alte Bäckerscheune diente den Künstlerinnen als Arbeits- und Ausstellungsort.  Repro: Kunstmühle
Die alte Bäckerscheune diente den Künstlerinnen als Arbeits- und Ausstellungsort. Repro: Kunstmühle

Schau mit Werken des Hiddenseer Künstlerinnenbunds wird Donnerstag eröffnet

von
19. März 2016, 12:00 Uhr

Künstlerkolonie einmal anders: In der nächsten Ausstellung der Kunstmühle Schwaan stehen Arbeiten des Hiddenseer Künstlerinnenbundes sowie Werke des aus Dresden stammenden Künstlers Günter Fink im Mittelpunkt. Letzteren hatte es zunächst zum Malen nach Hiddensee verschlagen, bis er schließlich Wurzeln schlug. Seine Aquarelle, jenseits idyllischer oder pittoresker Darstellung der bekannten Inselansichten widmen sich den einzigartigen Stimmungen Hiddensees und den Farbkompositionen seines Himmels.

Fink war nur einer von wenigen, die die Insel nicht nach einigen Monaten wieder verließen. Denn während die Schwaaner Künstler den abgelegenen Ort aufsuchten, um dort heimisch zu werden und tatsächlich eine Kolonie aufzubauen, war Hiddensee ein Ort für den Sommer, dem die Kreativen im Herbst wieder den Rücken kehrten.

Als Arbeits- und Ausstellungsort diente eine Scheune mit bläulichem Kalkanstrich. 1919 gegründet, gehörten dem Hiddenseer Künstlerinnenbund Vertreterinnen unterschiedlicher Stilrichtungen an, die aus ganz Deutschland kamen und in der Kunstwelt bereits bekannt waren.

Die Ausstellung mit den von Hiddensee inspirierten Werken wird am Donnerstag, 24. März, um 11 Uhr in der Kunstmühle Schwaan eröffnet. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Hiddenseer Hafen- und Kurbetrieb / Heimatmuseum.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen