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Bützower Zeitung

24. Oktober 2017 | 07:49 Uhr

Bützow : Kunst schaffte es bis unters Dach

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Ab Sonnabend stellt Thomas Ziegler auf ausgebautem Dachboden des Bützower Kunsthauses aus / Vernissage um 15 Uhr

svz.de von
erstellt am 04.Jun.2014 | 16:21 Uhr

Das Bützower Kunsthaus ist eine echte Schatztruhe. Beherbergt es doch eine der größten und bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst unseres Landes und darüber hinaus wechselnde Ausstellungen von Künstlern der Region. Kein Raum, der ungenutzt bleibt in dem früheren Wohnhaus in der Langen Straße/Ecke Jungfernstraße, um die Kunst unseres Landes und der näheren Region zu präsentieren. Seit einer Weile nun hat es das bildnerische Schaffen sogar bis auf den Dachboden geschafft.

Gestern hängte in dem rustikalen Ambiente mit Fachwerkbalken und schrägen Dachfenstern der Maler Thomas Ziegler seine Bilder auf.

Ziegler studierte von 1969 bis ’74 an der Leipziger Kunsthochschule bei Tübke und Kuhrt und sein Stil wurde von der Leipziger Schule geprägt. Er malt realistische und surrealistische Bilder, von denen er rund 40 Arbeiten ab Sonnabend im Bützower Kunsthaus zeigt. Die Vernissage, zu der herzlich eingeladen wird, findet am 7. Juni, um 15 Uhr statt.

Wo also vor einem Jahr noch die typische „Dachbodenmöhl“ lag, ist jetzt hochkarätige Kunst zu sehen. Dafür, dass dies möglich ist, sorgten die Mitarbeiter des Kunsthauses zusammen mit weiteren Helfern. In mühevoller Arbeit entrümpelten sie den Boden, besserten den Fußboden und die Fenster aus, verputzten und strichen die Wände und schufen nicht nur die Voraussetzungen zum Aufhängen von Bildern, sondern auch zum Malen selbst. So trifft sich jetzt im Sommer auf dem Dachboden jeden Dienstag der Malzirkel des Kunsthauses zum gemeinsamen Arbeiten. „Die schrägen Fenster geben dazu ein hervorragendes Licht“, sagt Kunsthaus- und Zirkelleiter Karl-Werner Zießnitz.

Auch der Maler Thomas Ziegler, der in Netzeband in Ostvorpommern wohnt, findet, dass seine Werke in der besonderen Umgebung gut zur Geltung kommen.

Aber überzeugen Sie sich am Sonnabend um 15 Uhr doch selbst davon!

 

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