Eickelberg : Kunst belebt Eickelberger Kirche

Fröhliche Stimmung bei der Vernissage: Auch der fast dreijährige Eljah Knierim und seine Eltern aus Eickelberg  (r.)  spendeten der „Hausband“ für ihre Darbietungen reichlich Beifall.  Fotos: Evelyn Bubber-Menzel
1 von 5
Fröhliche Stimmung bei der Vernissage: Auch der fast dreijährige Eljah Knierim und seine Eltern aus Eickelberg (r.) spendeten der „Hausband“ für ihre Darbietungen reichlich Beifall. Fotos: Evelyn Bubber-Menzel

Künstler aus der Region stellen in der 3. „Eickelberger Kunstkirche“ ihre Werke aus / Alle sind in dieser Woche zum Besuch eingeladen

svz.de von
27. Juli 2014, 15:05 Uhr

Wo sonst verträumte Ruhe herrscht, bringt gegenwärtig Kunst Leben ins Haus: Zum dritten Mal stellen in der Kirche von Eickelberg Künstler der Region ihre Werke aus.

Zu sehen sind in der 3. „Eickelberger Kunstkirche“ Arbeiten von Hannes Schützler aus Qualitz, Nils Rackwitz aus Eickelberg, Barbara Wetzel aus Katelbogen, von Takwe Kaenders aus Rothen, André van Uehm aus Woserin und von dem im letzten Jahr verstorbenen Maler Fritz Brockmann aus Eickelberg. So als stünden sie dort schon seit Ewigkeiten wirken vor der Kirche die eigens für die Ausstellung aufgestellten Metallsäulen von Takwe Kaenders. Auch die in der Kirche aufgehängten Bilder, Grafiken und Fotos scheinen fest dorthin zu gehören. Es ist ein wunderbarer Ausstellungsraum, den einige Einheimische nun schon zum dritten Mal auf diese Weise ins Blickfeld rücken. Organisiert wurde die Ausstellung in der an vielen Stellen sanierungsbedürftigen, über 600 Jahre alten, kleinen Dorfkirche wieder von Karen von Blomberg und Nils Rackwitz, denen sich diesmal als dritte im Bunde Elke Woitke aus Eickelberg hinzu gesellte. Diese Kirche habe ihren besonderen Charme. Doch sei es nicht einfach, sie zu erhalten, schätzte bei der Vernissage Propst Wulf Schünemann aus Güstrow ein. „Es ist deshalb eine tolle Idee, hier die Kunstkirche zu gestalten und dies schon zum dritten Mal“, meinte er. Die Kirche öffne sich dabei wieder „als ein Ort, wo Menschen sich treffen“. Und sie lade ein, Kunst in ihrer verschiedensten Form zu genießen. Außerdem bringe eine Initiative wie diese auch wieder ein bisschen Geld, „um die Kirche der Nachwelt zu erhalten“. So wird der Verkaufserlös aus dem am Sonnabend in der Kirche eingerichteten kleinen „Café im Glockenturm“ mit für die Sanierung des Fußbodens der Kirche verwendet.

Am kommenden Sonntag, 14 Uhr, wird in der Kirche zur Finnissage eingeladen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen