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Eickelberg : Künstlerinnen rücken Kirche ins rechte Licht

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Rosemarie Schwarz und Katrin Fricke luden am Wochenende zu ihrer Gemeinschaftsausstellung „Kreativ Offen“ ein

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Die Eickelberger Kirche wurde am Wochenende zur athmosphärischen Kulisse für eine bunt gemischte Ausstellung zweier Künstlerinnen. Katrin Fricke aus Warnow zeigte hier Großpinselmalerei und eine Reihe von Fotografien. Wenige Meter weiter konnten Besucher die handgemachten Schmuckstücke von Rosemarie Schwarz begutachten und erstehen.

Es war das zweite Mal, dass die Frauen diesen Rahmen für ihre Ausstellung wählten, die unter dem Titel „Kreativ Offen“ steht. Die Verbundenheit zur Eickelberger Kirche und dem Dorf ist Schwarz und Fricke dabei besonders wichtig. „Ich habe zehn Jahre in Eickelberg gewohnt“, sagt Katrin Fricke, die noch immer viel mit dem Ort verbindet. „Die Kirche liegt uns sehr am Herzen“, fügt sie an. Mit der Ausstellung wolle sie deshalb nicht nur Gäste für ihre Kunst sondern auch für die Kirche begeistern. Denn diese braucht noch viele Unterstützer um dem alten Gebäude wieder etwas mehr Glanz zu verleihen. Ihre Liebe zur Heimat zeigte sich auch in ihren Fotos von der Ostseeküste, die sie an einer selbstgebauten Konstruktion aufhängte, die an ein maritim eingerichtetes Fotolabor erinnern sollte.

Das Kontrastprogramm dazu lieferte Rosmarie Schwarz, die statt Pinsel und Farbe lieber mit Perlen und Silber arbeitet. Ihre Werke reichen von Modeschmuck über die Gestaltung mit Textilien bis hin zu hochwertigen Stücken in denen sie Silber und sogenannte Polarissteine verarbeitet. Die Leidenschaft habe sie ganz zufällig entdeckt, verrät Schwarz. Doch seitdem sie sich einmal an einem Armband versuchte, hat sie das Schmuckfieber gepackt. Auch für sie sei es wichtig, Aufmerksamkeit auf die Kirche zu lenken.

Eine Gruppe Wanderer machte auf ihrem Weg durch die Region Halt in der Kirche und nutzte die Gelegenheit, sich ein Bild von der Ausstellung zu machen. „Sie haben auch hier gesungen und gegessen“, erzählt Fricke zufrieden.

„Wir waren froh, dass wir die Gelegenheit hatten, dort reinzuschauen“, erzählt Rainer Finck aus Bernitt.

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