Bützower helfen in Weißrussland : Ksenia will leben

Die anderthalbjährige Ksenia leidet unter Kinderlehmung. Die kleine Weißrussin benötigt dringend Hilfe.  Fotos: privat
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Die anderthalbjährige Ksenia leidet unter Kinderlehmung. Die kleine Weißrussin benötigt dringend Hilfe. Fotos: privat

Ehrenamtler des DRK fahren wieder nach Weißrussland, um zu helfen. Aufruf zur Unterstützung

svz.de von
29. April 2017, 05:00 Uhr

Ksenia ist anderthalb Jahre alt. Das kleine Mädchen leidet unter Kinderlähmung. Neben wichtigen Medikamenten benötigt die Weißrussin vor allem eine Stehhilfe, also eine Art Spezialstuhl. Doch diese ist kostspielig. Die knapp 2500 Euro sind in Weißrussland fernab von jeder Realität. Zudem gibt es einen solchen Stuhl dort gar nicht. Deswegen haben es sich Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes zur Aufgabe gemacht, dem kleinen Mädchen und noch weiteren Kindern und Erwachsenen in Pinsk zu helfen und eine Freude zu machen. Es ist bereits die 20. Fahrt nach Pinsk.

Wer mit Sach- oder Geldspenden helfen will, kann mit Udo-Michael Dinnebier unter Telefon 038464/202 41 (meist ab 17 Uhr) oder mit Karin Rhein von der Bützower DRK-Rettungswache unter 038461/23 35 Kontakt aufnehmen.

Udo Michael Dinnebier, Peter Beutel, Jürgen Grewe und Eric Heiden werden vom 9. bis 13 Juni nach Pinsk fahrne. Ihre Hauptaufgabe in diesem Jahr besteht darin, der kleinen Ksenia zu helfen. „Wir suchen einen solchen Stuhl, gern auch gebraucht“, sagt Udo-Michael Dinnebier. Es sei jedoch eher unwahrscheinlich, dass jemand einen solchen Spezialstuhl übrig hat. Also wird nur ein Kauf übrig bleiben. Mit etwa 2500 Euro jedoch kein leichtes Unterfangen. „Deswegen sind wir um jede Spende glücklich und dankbar. Vielleicht gibt es ja Menschen, die einer fast Zweijährigen den Start ins Leben ein wenig erleichtern wollen.“

Neben Geldspenden ist vor allem Kaffee wichtig. Denn nicht nur Ksenia soll von dem Besuch der Bützower und Bernitter ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert werden, auch vielen weiteren Menschen aus Pinsk. Und da könne laut Dinnebier Kaffee helfen. Kaffee gelte in Weißrussland als pures Luxusgut. „Die durchschnittliche Rente beträgt dort 50 Euro. Eine Packung Kaffee kostet etwa 10 Euro“, so Udo-Michael Dinnebier, der schon etwa 20 Mal zum Helfen nach Pinsk reiste. Und für ein geplantes Fest für behinderte und sozialschwache Kinder sind auch Malsachen und Süßigkeiten eine willkommene Spende.

Dinnebier, Beutel, Grewe und Heiden vom „Freundeskreis Pinsk“ nutzen ihren Urlaub dafür, in der 120 000-Einwohner-Stadt gezielt vor Ort zu helfen. Auch privates Geld fließe in die Herzensangelegenheit. Unterstützung erfährt das Projekt vom DRK Kreisverband.

Wer mit Sach- oder Geldspenden helfen will, kann mit Udo-Michael Dinnebier unter Telefon 038464/202 41 (meist ab 17 Uhr) oder mit Karin Rhein von der Bützower DRK-Rettungswache unter 038461/23 35 Kontakt aufnehmen.

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