Bützow : Kooperation im Sinne der Kultur

Experten im Gespräch: Karin und Karl-Werner Zießnitz diskutieren über ein Bild von Rudolf Bartels.  Fotos: Christina Milbrandt
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Experten im Gespräch: Karin und Karl-Werner Zießnitz diskutieren über ein Bild von Rudolf Bartels. Fotos: Christina Milbrandt

Für die neue Ausstellung im Krummen Haus hat die Kunstmühle Schwaan eine Auswahl aus ihrem Fundus bereitgestellt

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09. Juni 2016, 05:00 Uhr

Im Krummen Haus ist gestern Abend die neue Ausstellung „Franz Bunke und seine Schüler“ eröffnet worden. Zahlreiche Bützower kamen in den Ausstellungsräumen der Einrichtung zusammen, um sich die ausgewählten Werke der Schwaaner Künstlerkolonie anzusehen und darüber zu diskutieren. „Wir haben lange überlegt, welche Bilder wir zeigen sollen“, sagte Heiko Brunner, Leiter des Schwaaner Museums, bei seiner Eröffnungsrede. Wesentlich dabei sei auch die Größe der Räume gewesen. „Wir wollten sie nicht mit Bildern überfrachten und haben deshalb eine kleine, aber feine Auswahl getroffen, die einen Einblick in das Schaffen der Künstlerkolonie gibt“, so Brunner.

Zu sehen sind insgesamt 19 Werke von Franz Bunke, Alfred und Erna Heinsohn, Rudolf Bartels, Fritz Möller-Schlünz und anderen Vertretern aus der Riege der bekannten Schwaaner Künstler. „Mit der Ausstellung solle der Geschmack für die Freilichtmalerei der Künstlerkolonie geweckt werden, die Besucher dazu animiert werden, deren Werke auch in Schwaan, Rostock oder Schwerin zu entdecken, so Heiko Brunner.

Für Bützows Bürgermeister Christian Grüschow ist die Ausstellung ein positives Beispiel für die Kooperation zwischen den beiden Warnowstädten. „Das ist ein schönes Vorbild dafür, dass Schwaan und Bützow sehr gut zusammenarbeiten können“, sagte er in seinem Grußwort. Diese Partnerschaft könne in Zukunft nicht nur kulturell, sondern auch touristisch noch weiter ausgebaut werden.

Zu den 35 Gästen, die sich gestern Abend einen Eindruck von den Werken verschaffen wollten, gehörte auch Karl-Werner Zießnitz, der Leiter des Bützower Kunsthauses. „Ich finde die Auswahl der Bilder sehr gelungen, sie sind von einer besonderen Qualität“, so Zießnitz. Mit den anderen Gästen, zu denen auch die Künstler Horst Zettier und Wolfgang Severin-Iben gehörten, diskutierte der Kunstexperte die einzelnen Werke genau.

Die Ausstellung ist bis zum 30. September geöffnet. Eine Sonderveranstaltung steht jetzt schon fest: „Zum Stadtfest gibt es eine Führung mit Herrn Brunner. Darüber freuen wir uns sehr“, sagte Sabine Prescher, Leiterin des Krummen Hauses. Das sei eine Gelegenheit, um sich einmal tiefer mit dem Schaffen der Künstlerkolonie auseinanderzusetzten.

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