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Bützower Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:16 Uhr

Bützow : Köstlich in der Suppe zu genießen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Gastbeitrag vom Pilzsachverständigen Klaus Warning. Teil 1– Der Samtfußrübling, auch bekannt als Winterpilz

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2017 | 09:00 Uhr

Mein Anliegen ist es an dieser Stelle, Ihnen einen kurzen Überblick über das Pilzaufkommen in den Wintermonaten des Jahres zu geben.

Der Samtfußrübling (Winterpilz), mit wissenschaftlichem Namen „Flammulina velutipes“, wächst in der Zeit von November bis März. Er ist also ein Pilz, der in der kalten Winterzeit vorkommt.

Während andere Pilze wie zum Beispiel Maronen, Steinpilze, Pfifferlinge, Champignons usw. bei Frosteintritt nicht mehr gegessen werden können (Vergiftungsgefahr!), wird das Wachstum beim Samtfußrübling stimuliert und der Pilz kann auch nach dem Auftauen und wieder Einfrieren bedenkenlos verzehrt werden. Das wäre bei den Sommer- und Herbstpilzen unmöglich und mit körperlichen Schäden verbunden.

Der Samtfußrübling wächst überwiegend an Laubholz, sehr gerne an Weiden, aber auch an Pappeln und Kastanien, oft büschelig. Der Winterpilz ist ein ausgezeichneter, um diese Jahreszeit fast unverkennbarer Speisepilz. Die Stiele sind allerdings nicht zu verwenden, da sie zäh sind.

Sehr gute Erfolge bei der Suche hat man an Bach- und Flussläufen sowie auf Wiesen, die oft mit langen Weidenhecken bepflanzt sind. Gute Erkennungsmerkmale sind sein Vorkommen an Laubholz, die Erscheinungszeit, der gelbliche Hut und ganz besonders der zum Teil braunsamtige Stiel.

Die Zubereitung erfolgt wie bei den bekannten Pilzarten, besonders aber als köstliche Pilzsuppe, zu der man ruhig eine käufliche Pilztütensuppe als Grundlage verwenden kann.

Ich wünsche allen Lesern eine erholsame Pilzsuche im Winter und bin bei Fragen jederzeit unter den Telefonnummern 038461/27 09 oder 0174/468 80 98 zu erreichen.

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