Vorbeck : Kobolde haben grüne Daumen

Das junge Gartenteam der Kita freut sich auch über die wenigen Kürbisse: Lukas (von links), Clara, Lene, Felix, Caitlin, Tom und Konrad.
Das junge Gartenteam der Kita freut sich auch über die wenigen Kürbisse: Lukas (von links), Clara, Lene, Felix, Caitlin, Tom und Konrad.

Mädchen und Jungen der Kindertagestätte in Vorbeck kümmern sich um Kürbispflanzen

svz.de von
23. August 2016, 12:00 Uhr

Beim Schuhezubinden brauchen sie zwar noch Hilfe, aber in der Gartenarbeit sind sie schon kleine Profis. Die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Kobolde“ in Vorbeck bewiesen erneut, dass sie grüne Daumen haben. In 2015 nahmen die Erzieher der Kita das dorfeigene Kürbisfest zum Anlass, um die Gemüsesorte im Garten anzupflanzen. In diesem Jahr sollte es eine Fortsetzung geben. Bei ihrer Aktion wurden die Vorbecker Kobolde mit den Kürbiskernen der SVZ versorgt.

„Die Ernte wird nicht ganz so gut ausfallen wie beim letzten Mal. Es fehlte die nötige Wärme im Sommer“, sagt Andy Krüger, Erzieher im Haus der Kobolde. Doch das tut der Freude der Kinder keinen Abbruch. Stolz zeigen sie auf ihre wenigen Kürbisse, die im Garten hinter dem Kita-Haus wachsen.

Bis das Gemüse sichtbar wurde, ist jedoch einige Zeit vergangen. Im Frühjahr begann für die Kleinen die Gartenarbeit. „Wir haben ein Loch gegraben und dann die Samen reingelegt“, erzählt der fünfjährige Felix. „Und dann ein bisschen gegossen“, ergänzt der gleichaltrige Raphael. Die kleinen Gärtner wussten, dass sie ab dem Zeitpunkt regelmäßig gießen mussten. „Wir haben je nach Wetterlage den Pflanzen ein bis zweimal in der Woche Wasser gegeben“, sagt Krüger. Samen von gelben Esskürbissen und grünen Zierkürbissen kamen in die Erde des Kita-Gartens. Damit die Pflanzen Raum zum Wachsen hatten, war es Aufgabe der Kinder, immer wieder Unkraut zu zupfen. „Das hat am meisten Spaß gemacht“, berichtet Caitlin. Die Fünfjährige kümmert sich zusammen mit ihren Freunden aus der Kita auch um weitere Gemüsesorten im Beet. „Wir möchten, dass die Kinder wissen, woher ihr Essen kommt. Dass es nicht einfach nur aus der Dose auf dem Teller landet. Außerdem schmeckt das, was man selber anpflanzt, am besten“, erzählt der Erzieher.

Zur Belohnung für die Gartenarbeit werden aus dem Gemüse verschiedene Leckereien für die Kinder zubereitet. „Wenn bei der Ernte genügend herauskommt, wollen wir eine Kürbissuppe kochen“, sagt Erzieher Andy Krüger.


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