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Rühn : Klostergänge beleuchtet von Kerzenschein

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Lichterfest wegen Dauerregen ins Innere der Anlage verlegt

von
erstellt am 09.Okt.2017 | 09:00 Uhr

Ein großes Fest auf dem Hof sollte es werden, Feuershow, Lagerfeuer und Auftritt des Kulturvereins waren fest eingeplant. Doch der Dauerregen am Sonnabend machte dem Klosterverein einen Strich durch die Rechnung, fast wäre das Lichterfest sogar ausgefallen. Am Ende disponierten die Organisatoren um, statt eines Outdoor-Festes gab es romantische Atmosphäre im Inneren des Klosters.

Und auch dieses Konzept bewährte sich. Zahlreiche Besucher aus der Region waren gekommen, um das Kloster im Kerzenschein zu erleben. Kornelia und Ulrich Wandschneider waren sogar aus Werder bei Lübz angereist. „Wir kommen möglichst immer hierher, wenn etwas los ist“, erzählte Kornelia Wanschneider. Dass das Lichterfest durch das schlechte Wetter so ganz anders ausfiel als gedacht, störte das Ehepaar nicht. „Es gefällt uns sehr gut“, waren sich beide einig. Auch Elke und Michael Woitke aus Eickelberg hatten Spaß. Sie waren mit Enkeln und Nachbarskindern gekommen, die sich gleich mit den Teelichtern ausstatteten, die es am Eingang gab.

„Wir freuen uns, dass trotz allem so viele Leute gekommen sind. Auch die Führung wurde sehr gut angenommen, selbst im Nachhinein wurden noch viele Fragen gestellt“, sagte Katrin Kauer vom Verein, die am Einlass mit dafür sorgte, dass alle Besucher mit Kerzenschein to go ausgestattet wurden.

Neben Einblicken in das Kloster gab es für die Besucher auch reichlich zu essen und zu trinken. Die Mitarbeiterinnen der Klosterschänke hatten sogar ein eigens für den Abend kreiertes Getränk dabei: die „heiße Nonne“.

Einziger Wermutstropfen: Die geplanten Programmpunkte mussten ausfallen. Doch langweilig wurde es den Gästen nicht. Denn auch die anderen Pächter empfingen in ihren Räumen Besucher, sodass sich ein kleiner Rundgang über die Klosteranlage trotz der Wetterlage anbot. Holger Klaiber zeigte seine Handwerksarbeiten, Ingo Sander öffnete seine Ölnühle und auch das Atelier stand Neugierigen offen.

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